Rund um den Kürbis

Mit seinem Feuerwerk an Farben und Formen passt der Kürbis sehr gut in den Herbst. Spätestens Mitte Oktober ist er überall zu sehen, wenn er die herbstliche Küche mit seinem nussigen, zarten Aroma erobert. Doch der Kürbis hat auch in der Naturheilkunde seinen festen Platz erobert – und dies nicht nur bei Prostataleiden. Zudem verwöhnt sein wertvoller Saft als Kosmetikum unsere Haut und sorgt für einen reinen Teint.

An Halloween ist der Kürbis mit einer flackernden Kerze in allen Variationen in Fenstern, Gärten und auf Balkonen zu sehen. Er ist das Symbol für den Halloween-Brauch. Doch was hat es eigentlich mit Halloween und dem Kürbis auf sich? Nicht wenige hierzulande betrachten diesen Brauch lediglich als nordamerikanischen Gruselimport, der – ähnlich wie der Valentinstag – über den großen Teich nach Europa gelangte und hier immer mehr Fuß fasst. Fakt ist jedoch, dass die Halloween-Tradition ursprünglich aus Europa stammt. In Irland wurde in vorchristlicher Zeit das Ende des Sommers am 31. Oktober mit dem Fest Samhain gefeiert. Samhain ist eines der vier Hochfeste im Jahreskreis der Kelten, denn dieser Tag war gleichzeitig Winter- und auch Jahresanfang sowie Erntedankfest. Durch die zeitliche Lage zwischen Sommer und Winter einerseits und dem Ende des alten sowie Beginn des neuen Jahres andererseits war das Fest sehr bedeutungsvoll. Solche Schwellen und Übergangszeiten galten damals als Tore zur Anderswelt und wurden auch im Gedenken an die Verstorbenen als Totenfest gefeiert.

 

 

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