Homöopathie für Tiere – Sanfte Heilung für unsere tierischen Begleiter

Die Klassische Homöopathie erlebt in den letzten 40 bis 50 Jahren eine enorme Entwicklung, um Erkrankungen des heutigen Menschen gerecht zu werden. Hingegen ist das Potenzial der homöopathischen Behandlung von Tieren überhaupt noch nicht ausgeschöpft – erfreulich, dass immer mehr Tierärzte zu dieser schonenden Therapie greifen.

 Zu Lebzeiten Samuel Hahnemanns (1755 – 1843), des Begründers der Klassischen Homöopathie, standen akute und infektiöse Erkrankungen im Vordergrund der therapeutischen Betrachtungen. Heute sind es eher die vegetativ bedingten und chronisch verlaufenden Krankheitszustände, auf die sich Homöopathen mittlerweile eingestellt haben. Blickt man auf unsere tierischen Begleiter, gelten im Bereich der Therapie von Haustieren mittlerweile ebenfalls andere Bedingungen als noch vor 100 Jahren. Sie leiden nicht selten an Krankheiten, die aus Überzüchtungen und der spezialisierten Art der Nutzung und Tierhaltung resultieren.

Der homöopathische Arzneischatz basiert auf Arzneimittelprüfungen am Menschen. In dieser sogenannten „Materia medica homöopathica“ sind alle menschlichen Symptome auf den drei Ebenen Körper, Geist und Seele den entsprechenden homöopathischen Substanzen in Form von Arzneimittelbildern zugeordnet. Damit ist der Mensch auch für die Tierhomöopathie immer die entscheidende Bezugsgröße, denn ein solch umfangreiches Werk existiert für Tiere bislang nicht – für viele Therapeuten ist dies ein ungewöhnlicher Denkansatz. Dennoch finden wir beim Tier nichts, was nicht – teilweise oder gleichartig – auch im Menschen vorhanden wäre, seien es körperliche Beschwerden, Verhaltensmuster oder die Grundform einer Krankheitsentstehung.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Februarheft 2016 lesen.

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