Sauerteigbrot selbstgemacht – Freude, Muße und Genuss

Allein der Duft von frischem Brot und das knusprige Knacken der Kruste – wer sich nach unverfälschtem Genuss sehnt, backt am besten selbst: und zwar ein Sauerteigbrot. Das ist gesünder als Hefebrot, länger haltbar und erfordert obendrein nur wenige Zutaten: Mehl, Wasser, Salz – und ein wenig Geduld! Einmal angesetzt, lassen sich aus dem Sauerteig immer wieder neue Brotvarianten backen, mal mit Kräutern und Gewürzen, mal mit Kernen oder leckeren Samen.

 Gerade in der Weihnachtszeit ist der Einstieg in die Brotbäckerei eine wunderbare Möglichkeit, dem geschäftigen Trubel etwas Beruhigendes entgegenzusetzen. Welch ein Vergnügen zuzuschauen, wie aus purem Mehl und Wasser binnen weniger Tage ein Teig wächst, wie er blubbert und Bläschen schlägt. Und dann die Freude, ihn kräftig mit den Händen zu kneten und zu walken – bis endlich der würzige Duft aus dem Ofen steigt. „Beim Brotbacken bin ich glücklich.

Da begegne ich den verschiedenen Seiten unseres Lebens“, schreibt der Schweizer Theologe Pierre Stutz in seinem Buch „Die Lebendigkeit der Seele entdecken“. „Beim Zubereiten des Teiges braucht es meine ganze Kraft, ich komme sogar ins Schwitzen. Danach geschieht nur etwas, wenn ich nichts tue und den Teig aufgehen lasse. Der Durchgang durch das Feuer ist wiederum notwendig, damit echte Nahrung für Leib und Seele entstehen kann. Und das Olivenöl, das ich auf das gebackene Brot streiche, erzählt vom lustvollen Genießen.“

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Januarheft 2019 lesen.

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld