Scharfmacher Senf – Wohltuend für Magen, Muskeln und Gelenke

Ob mild oder scharf, in Dressings oder Saucen – geben wir doch ruhig unseren eigenen Senf dazu. Er sorgt nicht nur für pikante und kalorienarme Würze, Mostrich ist obendrein richtig gesund. Wolfgang Amadeus Mozart ist ja bekannt für seine launigen Sprüche. Der Legende nach soll ihn auch der Senf zu einem Wortspiel angeregt haben: „Besänftigen will so viel sagen, als jemand in einer Sänfte sanft tragen – ich bin von Natur aus sehr sanft und einen Senf esse ich auch gern …“ In jedem Fall erfreute sich der Mostrich wohl auch zu seiner Zeit einiger Beliebtheit.

 Ein Blick in die Historie zeigt: Schon sehr früh wusste man seine verschiedenen Eigenschaften zu schätzen. Die ersten Spuren führen nach China, wo Senf bereits vor über 3.000 Jahren angebaut wurde. Möglicherweise kannten ihn die Inder sogar noch früher, einigen Sprachwissenschaftlern zufolge hat die vereinzelt auftauchende Bezeichnung für den weißen Senf Sinapis alba ihren Ursprung im Sanskrit. In der indischen Küche ist Senfmehl vor allem in Currymischungen gebräuchlich, überdies kochen Inder auch die Blätter der Senfpflanze mit Zwiebeln und Knoblauch und essen sie zu Naan-Brot.

Von Kleinasien aus gelangten die Samen zunächst nach Griechenland. Dort pries man bereits die heilenden Kräfte des Senfs. So notierte der Arzt Pedanios Dioskurides, der im ersten Jahrhundert nach Christus lebte, in seiner Materia Medica: „Er hat die Kraft zu reizen und, gegessen, den Schleim abzuführen.“ Pythagoras (570–510 v. Chr.) meinte sogar, Senf könne nicht nur das Essen, sondern auch den Verstand schärfen.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Märzheft 2018 lesen.

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