Schilddrüsenentzündung – Hashimoto natürlich behandeln

Gerät die Schilddrüse aus den Fugen, so hat das weitreichende Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden, denn die komplexe Hormondrüse wirkt sich auf den ganzen Menschen aus – auf Körper, Geist und Psyche. Auch wenn die chronische Schilddrüsenentzündung Hashimoto immer mehr Menschen betrifft, bleibt sie oftmals unerkannt, denn das Beschwerdebild ist mannigfaltig und scheinbar unzusammenhängend. Deshalb gilt die Hashimoto-Thyreoiditis als Clown der Schilddrüsenerkrankungen und erfordert ein großes Maß an Fingerspitzengefühl in der Behandlung. Doch mittlerweile gibt es eine Reihe neuer Erkenntnisse und Therapieansätze, um die Autoimmunerkrankung besser in den Griff zu bekommen und ein großes Stück an Lebensqualität zurückzugewinnen.

 Sie ist nur so groß wie eine Walnuss und dennoch eine der wichtigsten Schaltzentralen im Körper – unsere Schilddrüse (Glandula thyroidea). Das 10 bis 20 g leichte Organ liegt an der Vorderseite des Halses, unterhalb des Schildknorpels des Kehlkopfes. Die Hauptaufgabe der bedeutenden Hormondrüse besteht darin, die beiden Botenstoffe T3 (Trijodthyronin) und T4 (Thyroxin) zu bilden und ins Blut abzugeben. Diese beiden Hormone sind Dreh- und Angelpunkt fast aller Stoffwechselprozesse. Dazu zählen z. B. körperliche Vorgänge wie Wachstum, Verdauung und das Herz-Kreislauf-System, zudem stimulieren sie den Stoffwechsel von Nervensystem und Gehirn. Letzteres erklärt den enormen Einfluss der Schilddrüse auf die Psyche und das seelische Gleichgewicht.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2020 lesen.

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