Schlüsselvitamin K2 – Essenziell für Herz, Knochen und Gefäße

Meist verbindet man mit Vitamin K den Begriff der Blutgerinnung. Vitamin K1 und Vitamin K2 sind zwar eng miteinander verwandt, aber sie übernehmen im Körper unterschiedliche Aufgaben: Während Vitamin K1 tatsächlich eine Rolle bei der Blutgerinnung spielt, sorgt das Vitamin K2 für die Regulierung des Kalziumhaushalts. Damit ist es unverzichtbar für gesunde Knochen und Zähne sowie als Schutzfaktor gegen Osteoporose. Es verhindert aber auch Kalkablagerungen in den Blutgefäßen und an den Herzklappen.

Bis vor wenigen Jahren waren Wissenschaftler noch fest davon überzeugt, dass Vitamin K1 und K2 – zwei ähnliche Versionen eines einzigen Vitamins – die gleichen Funktionen in unserem Körper hätten und man nicht zwischen ihnen differenzieren müsse. Der Naturwissenschaftler Dr. Josef Pies, Autor des Buches „Vitamin K2 – Vielseitiger Schutz vor chronischen Krankheiten“, hat sich lange mit dem Thema beschäftigt und festgestellt, dass in vielen wissenschaftlichen Arbeiten jahrzehntelang kaum oder gar nicht unterschieden wurde zwischen den „ungleichen Zwillingen“. Heute weiß man, dass sich diese beiden essenziellen Vitamine – die wir also dem Körper zuführen müssen – in ihren Funktionen zwar leicht überschneiden, dass aber ganz gravierende Unterschiede in ihrer Wirkungsweise bestehen. Während ein Mangel an Vitamin K1 eher selten ist, ist eine Vitamin-K2-Unterversorgung weitverbreitet. Sie macht sich erst längerfristig bemerkbar durch Knochenabbau und damit einhergehende Knochenbrüche oder durch einen Herzinfarkt infolge schleichender Arterienverkalkung.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2014 lesen.

 

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