Schmerzfrei in ein neues Leben – Wie Meditation Körper und Seele heilt

Die wichtigste Botschaft, die Schmerzen signalisieren: Etwas „stimmt nicht“, etwas ist aus dem Lot. Und weiter: Komm jetzt erst einmal zur Ruhe. Eine besonders effektive Methode, diese heilsame Ruhe herbeizuführen, ist die Meditation. Doch die innere Versenkung vermag mehr als nur tiefe Entspannung zu erreichen: Sie kann selbst chronische Schmerzen lindern.

 Keiner möchte mit Schmerzen leben, weder mit akuten noch mit chronischen. Dauerschmerz ist wie ein Stachel im Körper, der sich nicht ziehen lässt. Weltweit leiden nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 20 Prozent der gesamten Bevölkerung an dauerhaften Schmerzen, in Deutschland sind etwa vier Millionen Menschen davon betroffen. Schmerzen werden dann als chronisch bezeichnet, wenn sie andauern, und zwar länger als drei Monate – meist als Folge von Erkrankungen wie Rheuma, Osteoporose oder Fibromyalgie. Die anhaltenden, bohrenden oder stechenden Qualen in Kopf, Rücken, Bauch oder Gelenken zermürben und können die Betroffenen zur Verzweiflung bringen.

Behandelt wird meist mit Medikamenten – und hier beginnt oft eine neue Schmerzspirale, denn viele der Mittel haben starke Nebenwirkungen. Sie können auch gesunde Organe, Nerven, Zellen, Muskeln und Knochen angreifen und zudem Depressionen, Schlafstörungen und Angstzustände auslösen. Außerdem nehmen Schmerzpatienten oft eine Schonhaltung ein, beispielsweise bei Rückenleiden. Durch diese Fehlhaltung belasten sie die Wirbelsäule, was zu noch stärkeren Schmerzen führt.

Auch wenn sie ständig spürbar sind – die Schmerzen sollten nicht unser Leben bestimmen. Um ihnen ihr zerstörerisches Potential zu nehmen, ist es entscheidend, die eigene Schmerzwahrnehmung zu ändern. So ist es meist nicht der Schmerz selbst, der das Maß des Leides bestimmt, sondern die Art und Weise, wie wir ihn sehen und auf ihn reagieren. Doch mit den dauernden Beschwerden umgehen zu lernen, kann kaum ein Arzt vermitteln – eine Möglichkeit bietet hier die Meditation. Mit ihrer Hilfe gelingt uns eine andere Einstellung zum Schmerz, was langfristig dazu führt, dass das Leiden nachlässt. 

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Märzheft 2018 lesen.

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