Schreiben als Weg – Sein Leben in Worte fassen

„Schreiben heißt, sich selber lesen“ erkannte schon der Schriftsteller Max Frisch. Viele Menschen haben den Impuls, über sich selbst zu schreiben: Die einen, weil sie ihre Lebensgeschichte ihren Kindern und Enkelkindern hinterlassen möchten, andere wollen ihre Erinnerungen veröffentlichen. Und manche schreiben biografisch, um die Vergangenheit zu verarbeiten und Kontakt zu ihrem Inneren aufzunehmen.

 Den eigenen Lebensweg in Worte zu fassen ist eine Möglichkeit, einen völlig neuen Zugang zum Schreiben und zu sich selbst zu finden. Denjenigen, die bisher nur wenig geschrieben haben, kann es helfen, sich aus alten Ängsten der schulischen und kulturspezifischen Konditionierungen zu lösen. Für diejenigen, die beruflich viel schreiben, kann es die Brücke bilden zwischen dem gewohnten beruflichen Jargon und einer wirklich eigenen Sprache. Kreatives Schreiben hat auch eine spirituelle Dimension, die meist unausgesprochen bleibt. Hier ist nicht der äußere Erfolg wichtig, sondern der Umgang mit der eigenen Kreativität und die Verbindung mit der Weisheit der inneren Stimme – was dazu führen kann, den eigenen Lebenssinn oder das Lebensziel neu zu definieren oder es erstmalig wirklich zu benennen.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2013 lesen.

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