Schwarzes Wurzelgemüse

Schwarzes Wurzelgemüse - Wärmende Kraft für den Winter

In den dunklen Tagen gehört es einfach dazu: Schwarzes Wurzelgemüse.
Seine wertvollen Inhaltsstoffe bringen Licht und Wärme in die kalte Jahreszeit
– ob gedünstet, gebraten, gekocht oder eingelegt.

Licht ist überall gegenwärtig, auch wenn es Nacht ist. Ohne Licht kein Leben. Wir tragen es in uns, so wie die Pflanzen und Tiere, die uns nähren. In der winterlichen, kalten Jahreszeit ziehen sich die Lebewesen unserer Hemisphäre
zurück, sie halten Winterschlaf – alles wird langsamer. Das heißt aber nicht, dass das Leben entwichen ist, sondern im Gegenteil: In dieser Ruhephase
tanken die Lebewesen neue Energie. Und die Natur stellt uns für diese Zeit Nahrungsmittel aus dem Verborgenen des Erdreichs zur Verfügung, die so viel Licht in ihrem dunklen Mantel und ihrem Inneren gespeichert haben, dass sie uns wärmen und stärken. Allen voran die fast vergessenen Schwarzwurzelgemüse. Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass viele der Ur-Wurzelgemüse schwarz, dunkelblau oder violett waren, wie Sorten der Karotten, Auberginen, Erbsen, Bohnen, Linsen, Kartoffeln, Rettiche und andere es zeigen. Sie sind nicht nur widerstandsfähiger, sondern enthalten auch mehr gesunde Inhaltsstoffe als die hochgezüchteten Formen, nur sind sie eben nicht so ertragreich. Aber manchmal kann weniger auf dem Teller auch mehr sein. Dafür braucht man mit den farblichen Reizen nicht zu geizen: Die winterlichen
Speisen auf dem Tisch können so bunt aussehen wie die Palette eines Künstlers.

[...]

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld