Seife & Haarseife – Das Comeback des Seifenstücks

Naturseifenstücke haben etwas ausgesprochen Ansprechendes und Angenehmes mit ihren vielfältigen Düften, Farben und Formen. Nachdem sie für ein paar Jahre Flüssigseifen im Regal weichen mussten, begeistern sich derzeit wieder viele Verbraucher für die festen unverpackten Produkte – vor allem als umweltschonende Alternative zu flüssigen Seifen und Shampoos.

 Immer wieder gab es Zeiten, in denen die Körperreinigung mit Wasser und Seife verpönt war. Als im 14. Jahrhundert Seuchen wie die Pest auftraten, vermuteten die Menschen, dass sich der Erreger im Wasser befände, und puderten sich noch bis ins 17. Jahrhundert hinein lieber ein, als zu Wasser und Seife zu greifen. Heutzutage erlebt die Seife hingegen einen Höhepunkt ihrer Karriere, denn sie leistet – anders als im Mittelalter angenommen – bei der Bekämpfung von Erregern wertvolle Dienste: So greift sie u. a. die Lipidhülle von Viren an, die das Erbgut enthält, und löst sie auf – auch die Fettmembran von SARS-CoV-2. Daher steht das 20-sekündige Händewaschen mit Seife derzeit ganz oben auf der Liste der von Wissenschaftlern empfohlenen Maßnahmen gegen das Virus. Der keimreduzierende Mechanismus funktioniert sowohl bei Seifenstücken als auch bei flüssiger Seife.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Februarheft 2021 lesen.

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