Überempfindlich? Sich wohlfühlen ohne Gluten – besser leben mit Hirse, Quinoa, Amaranth ...

Immer mehr Menschen wechseln zu einer glutenfreien Ernährung, weil es ihnen damit besser geht. Während nur eine geringe Zahl davon an Zöliakie, der genetisch bedingten Glutenunverträglichkeit, leidet, weisen deutlich mehr Menschen eine sogenannte Glutensensitivität auf – ein Phänomen, dem die Schulmedizin ziemlich ratlos gegenübersteht. Da sich die Empfindlichkeit auf Gluten mit dem in Deutschland üblichen Gliadin-Antikörper-Test nicht unbedingt nachweisen lässt, führt dies oftmals dazu, dass die Symptomatik des Patienten falsch eingeschätzt wird.

 Glutenfreie Produkte füllen in Reformhäusern und Bio-Supermärkten inzwischen ganze Regale. Es scheint sich um einen Markt mit hohen Zuwachsraten zu handeln. Dieser hat sich erst in den letzten Jahren entwickelt, als sich in vielen Arztpraxen herausstellte, dass sich bei Menschen, die auf Weizen verzichten, im Laufe der Zeit zahllose Befindlichkeitsstörungen bessern. Die Fachwelt ist sich mittlerweile einig, dass es das Phänomen der Glutensensitivität tatsächlich gibt. Da aber die Empfindlichkeit auf Gluten nicht immer mit den klassischen Reizdarmsymptomen einhergeht, ist die Diagnose umso schwieriger.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Märzheft 2015 lesen.

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