Sinusitis - Wenn wir die Nase voll haben

Mit Beginn der kühleren Jahreszeit ist oft die erste Erkältung nicht weit. Man fühlt sich geschwächt, ist vielleicht etwas gestresst, und schon hat man einen Schnupfen. Dies ist alles nicht weiter tragisch, denn die Selbstheilungskräfte des Körpers bewältigen in der Regel einen Infekt recht gut, und innerhalb weniger Tage ist man wieder einsatzfähig. Schwieriger wird es jedoch, wenn die Widerstandskraft vermindert ist und aus dem anfangs harmlosen Schnupfen eine Nasennebenhöhlenentzündung wird, die oftmals sehr langwierig und belastend sein kann.

Die Ursache einer Sinusitis ist in den meisten Fällen ein Virusinfekt, der sich im Körper ausgebreitet hat und zu dem eine bakterielle Infektion hinzukommt. Dabei handelt es sich um Bakterien wie Staphylokokken oder Streptokokken, aber auch Mykoplasmen oder seltener Pneumokokken können eine eitrige Sinusitis hervorrufen. In selteneren Fällen ist die Sinusitis allergischer Ursache. Das kommt vor allem in den Frühlingsmonaten wie April und Mai vor, wenn der Pollenflug stark ist und die Schleimhäute dadurch angeschwollen sind.

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