Sommerdüfte selbst gemacht – Parfums aus ätherischen Ölen

Fertige Parfüms mögen gut riechen – individuell sind sie jedoch nicht. Dagegen können wir mit Düften, die wir aus ätherischen Ölen selbst komponieren, unsere Persönlichkeit ganz natürlich unterstreichen.

 Allein dem Wort „Parfüm“ wohnt ein besonderer Zauber inne. Papyrusrollen aus dem alten Ägypten berichten bereits von duftenden Ölen und edlen Parfüms der Herrscher sowie von Weihrauch in den Tempeln, der die Götter erfreuen sollte. Verstorbene wurden für ihre Reise ins Jenseits mit wertvollen Salben einbalsamiert. Später versuchten Alchemisten durch das Auskochen von Pflanzen deren Einzigartigkeit zu ergründen und ihre Duftstoffe zu konservieren. Im 16. Jahrhundert machte das „Ungarische Wasser“ von sich reden. Der Legende nach soll die damals über 70-jährige Königin Isabella von Ungarn dank einer aus Rosmarin destillierten Essenz wieder zu jugendlicher Blüte und Frische gelangt sein.

Noch berühmter wurde das „4711 Echt Kölnisch Wasser“, das der italienische Parfümeur Johann Maria Farina aus den ätherischen Ölen von Zitrone, Orange, Bergamotte, Mandarine, Limette, Zeder, Pampelmuse und Kräutern kreiert hatte, und zu dessen Anhängern angeblich auch Napoleon und Mozart gehörten. Um 1900 fingen Chemiker erstmals an, mit künstlichen Duftstoffen zu experimentieren. „Jicky von Guerlain“, das damals auf den Markt kam, war das erste Parfum aus einer Mixtur natürlicher und künstlicher Duftstoffe. 1920 eroberte „Chanel Nr. 5“, komplett im Labor kreiert, die Welt – einer der wenigen Düfte, die seither unverändert zum Repertoire der Parfümerien gehören.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Juliheft 2018 lesen.

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