Sommerliche Wechselduschen – Sebastian Kneipp heute

Wasser ist das natürlichste, einfachste und sicherste Mittel, um seine Gesundheit aufrechtzuerhalten, und bei Krankheit das erste Heilmittel. Davon war Pfarrer Kneipp überzeugt. Sein Heilkonzept bildet eine der Grundlagen der Naturheilkunde und ist immer noch aktuell. In diesem Jahr wird sein 190. Geburtstag gefeiert.

Sebastian Kneipp (1821–1897) war eigentlich gar kein Mediziner, sondern Theologe. Während seiner Studienzeit erkrankte der 28-Jährige heftig an Tuberkulose und stand nach dem Urteil seiner Ärzte bereits „am Rande des Grabes“. In dieser Situation fiel ihm ein Büchlein aus der Bibliothek in die Hände: „Unterricht von Krafft und Würckung des frischen Wassers in die Leiber der Menschen, insbesondere der Kranken“, 1738 von Johann Siegmund Hahn veröffentlicht. Der angehende Theologe kurierte daraufhin seine Tuberkulose durch eiskalte, winterliche Bäder in der Donau. Dass er die damals noch als unheilbar geltende Krankheit tatsächlich besiegt hatte, bestätigte später eine Autopsie. 40 Jahre nach seiner Genesung schrieb er in seinen Erinnerungen: „Durch die Hilfe des Wassers allein lebe ich heute.“

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Augustheft 2011 lesen.

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