Sonnenallergie – Sanfte Hilfen für die Haut

Das menschliche Auge kann sichtbares Licht im Bereich zwischen 380 nm und 780 nm wahrnehmen – ultraviolette Wellen hingegen nicht. Welch gefährliche Hautschäden UV-Licht verursachen kann, wissen wir seit Jahren. Seit einiger Zeit gibt es hierfür jedoch Behandlungsmöglichkeiten und Heilerfolge – und das Wissen um Schutzmechanismen bei speziellen Lichterkrankungen.

 Seit Beginn des 20. Jahrhunderts sind die Effekte des UV-Lichts der Sonne auf die menschliche Haut gut erforscht. So weiß man inzwischen um ihre schädlichen Auswirkungen auf Menschen und Organismen. Der österreichische Arzt Gustav Kaiser (1871–1954) untersuchte Anfang des 20. Jahrhunderts in Würzburg in einem Selbstversuch, ob eine UV-Glühlampe die Heilung einer schlecht genesenden Wunde vorantreibt. Er berichtete, später einen Tuberkulose-Patienten mit Hilfe des „blauen Lichts“ binnen vier Wochen geheilt zu haben, und nahm an, dass UV-Licht antiseptisch wirkt. Dieses Denken ist inzwischen längst dem Wissen gewichen, dass ultraviolette Strahlung primär der Auslöser für erbgutverändernde, zellschädigende Prozesse ist. So gelangen UVA-Wellen bis zur Lederhaut, wo sie zwar nur in geringem Maße zu Sonnenbrand und Pigmentierung führen, vor allem aber zu Kollagenschädigung, Hautalterung und zu einem erhöhten Risiko, durch die Bildung Freier Radikaler an schwarzem Hautkrebs (Melanom) zu erkranken.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Augustheft 2015 lesen.

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