Spielen – Mehr Kreativität und Lebensfreude

Ist das Leben wirklich bitterernst? Oder haben wir nur das Spielen verlernt? Dann ist es Zeit, es wiederzubeleben. Denn Spielen bringt die Phantasie zum Blühen, wir kommen in geistige und körperliche Bewegung. Es lässt uns innerlich wachsen und – es macht glücklich!

 Wann haben Sie das letzte Mal gespielt? So richtig gespielt, voller Freude, Hingabe und Energie? Mit ihren Kindern oder Enkelkindern um die Wette gewürfelt, Zaubertricks ausprobiert, Theater gespielt oder Drachen steigen lassen? Gerade jetzt, wo es früher dunkel wird, ist es an der Zeit, Brettspiele, Würfelbecher und Karten wieder aus dem Schrank zu holen, die Verkleidungskiste hervorzukramen und der Fantasie freien Lauf zu lassen. Einfach drauflos, egal ob man gewinnt oder verliert – in diesem Moment stehen die Lebensfreude, die Ungezwungenheit und das Miteinander im Vordergrund. Gerade für uns Erwachsene ist Spielen eine Möglichkeit, sich von festgefahrenen Rollen zu befreien und von der Überlegung, ob wir unsere Zeit sinnvoll und produktiv nutzen. Wenn wir Pantomime vorführen, Memory oder Stadt-Land-Fluss spielen, geht es nicht darum, ein Ziel zu erreichen, sondern um Geselligkeit und Freude.

„Wer wunschlos spielt, ist wunschlos glücklich“, sagt Prof. Gerald Hüther, Neurobiologe und Autor des Buches „Rettet das Spiel!“. Ein Kind kann diese Glücksgefühle zigmal am Tag genießen, denn es wächst im Spiel über seine Grenzen hinaus, die es ohne dieses niemals erreichen würde. Eine starke Motivation, um noch mehr zu entdecken, noch mehr Spannendes zu erleben. Wir Erwachsene hingegen lassen die Möglichkeiten des spielerischen Experiments und der verrückten Einfälle im Alltag kaum noch zu und verbieten uns viel zu oft „Spielereien“ jeglicher Art, weil wir meinen, keine Zeit zu haben. Warum sollen wir uns mit Spielen aufhalten? Dafür gibt es gute Gründe.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Dezemberheft 2017 lesen.

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