Stehpaddeln – Gesunder Sport auf dem Wasser

Das Paddeln im Stehen macht nicht nur Spaß, sondern trainiert auch sämtliche Muskeln, bringt das Herz-Kreislauf-System sanft in Schwung und schont die Gelenke. Während man lautlos über das Wasser gleitet, wird der Körper fit, und die Seele findet Erholung. Gleichzeitig lässt sich die wunderschöne Natur vom Brett aus erkunden.

 Dem Element Wasser kann man sich auf vielfältige Weise nähern. Einfach treiben lassen, wäre eine. Auf einem flachen Board mit gerader Körperhaltung und guter Koordination den sanften Wellen entgegenzugleiten, eine andere. Stand-up-Paddling (SUP), auch Stehpaddeln genannt, sieht aus wie ein Spaziergang über das Wasser und ist die perfekte Symbiose aus Körpertraining und Naturerlebnis. Seit einigen Jahren wird es zum Trendsport erklärt, dabei ist die Technik bereits Tausende von Jahren alt: Afrikanische Fischer haben damals in flachen Kanus stehend und vor den Küsten paddelnd ihren Fang gemacht. Die Polynesier im Pazifik perfektionierten die Methode und trotzten sogar hohen Wellen beim Fischfang.

Auch in Asien gingen die Fischer auf Ein-Mann-Bambusflößen stehend ihrer Arbeit nach, in Myanmar (ehemals Burma) angeln die Männer des Inle Sees noch heute nur auf einem Bein stehend. Für all das braucht man vor allem eine gute Koordination – und genau die wird beim Stehpaddeln optimal geschult. SUP ist ein umfassendes Training für Körper, Geist und Seele. Im Vergleich zu anderen Wassersportarten fehlt der Geschwindigkeitsrausch – dafür stehen Naturgenuss, Ruhe und Gleichgewicht im Vordergrund.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Juliheft 2018 lesen.

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