Stoßwellen-Therapie – Heilende Druckimpulse gegen Schmerzen

Seit gut zehn Jahren hat sich eine Behandlungsmethode etabliert, die ursprünglich aus der Urologie stammt, nämlich die Extrakorporale Stoßwellentherapie. Bereits in den frühen 1980er-Jahren nutzte man sie, um Nieren- und Gallensteine zu zertrümmern. Einige Jahre später stellte man fest, dass auch schlecht heilende Knochenbrüche durch die Behandlung mit Stoßwellen günstig beeinflusst wurden.

  „Stoßwellen“ sind physikalisch nichts anderes als besonders kurze Schallimpulse von sehr hoher Energie. Wir kennen sie im Alltag etwa von Silvesterknallern oder Überschallflugzeugen. In der Medizin werden sie natürlich sehr viel exakter eingesetzt. Die Praxis sieht relativ einfach aus: Der Therapeut setzt den Schallkopf, der ähnlich wie ein Mikrofon aussieht und ein flüssigkeitsgefülltes Kissen enthält, auf die betroffene Körperstelle. Beim Einschalten des Geräts verspürt der Patient ein erst schwaches, dann stärker werdendes Klopfen, denn die Intensität wird allmählich gesteigert. Die Stoßwellen werden dabei exakt auf den betroffenen Bereich „geschossen“. Einige Minuten sollte man dies aushalten, denn es kann schon etwas wehtun – was individuell aber unterschiedlich empfunden wird.

 

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juliheft 2016 lesen.

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