Stressabbau – Entspannen durch Zittern, Klopfen, Strömen

Immer mehr ganzheitliche Entspannungsmethoden schaffen den Sprung in die Förderung durch gesetzliche Krankenkassen, auch im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Yoga oder Body Scan sind mittlerweile etablierte Angebote. Doch auch fernab des staatlich unterstützten Kanons lohnt sich ein Blick über den Tellerrand, denn es gibt leicht zu erlernende Alternativen zur Selbsthilfe.

 57 Prozent der Deutschen leiden unter Stress, stellt die aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse „Bleib locker, Deutschland!“ fest. Neben äußeren Faktoren, wie beruflicher Überlastung oder der Pflege Angehöriger, steht auch die persönliche Einstellung des Einzelnen im Fokus der Studie: Wer um jeden Preis durchhalten will, neigt zu Rückenleiden. Wer wichtige Herausforderungen vermeidet, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Probleme. Besonders Frauen überfordern sich mit einem übertriebenen Selbstanspruch. Auch wenn wir mit der Reflexion über unsere inneren Stressverstärker – zum Beispiel Perfektionismus – offen für neue Verhaltensweisen werden können, kommt es zu einer unwillkürlichen körperlichen Stressreaktion: Mit der vermehrten Ausschüttung von Adrenalin wird der „Kampf-oder-Flucht“-Reflex in Gang gesetzt. Bei anhaltendem Stress wird der Hormoncocktail um Kortisol angereichert, was zu „Kurzschluss“-Reaktionen und Stimmungsschwankungen führen und auch die Immunkraft schwächen kann.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Novemberheft 2014 lesen.

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