Stretching – Locker bleiben mit sanften Dehnübungen

Kraft allein ist nicht alles. Vor lauter sportlicher Anspannung vergessen viele die Entspannung in Form von gezielten Dehnübungen. Stretching wird als sportive Disziplin oft unterschätzt. Schade: Denn wenn Muskeln dauerhaft zu kurz kommen, wird auch der ganze Mensch immer weniger locker und dadurch steifer.

 Was ist nun richtig? Sollen wir uns körperlich kräftigen oder lieber die ruhige Kugel schieben? „Beides!“, antwortet der Ex-Profisportler und Ärztliche Direktor der Kliniken der Medical Park AG, Prof. Dr. Thomas Wessinghage. „Muskuläre Entspannung ist mindestens ebenso wichtig wie die Anspannung und Förderung der Muskelkraft.“ Mensch und Muskeln brauchen einen gesunden Mix aus beidem, um gesund und aktiv zu sein, und vor allem auch, um es zu bleiben. Es ist ein Irrglaube, muskuläre Entspannung sei durch Nichtstun zu erreichen. Das Gegenteil ist der Fall: Wer sich nicht bewegt, wird steif, die Muskeln werden fest und verkrampfen. Eine effektive Entspannung und Lockerung des Muskelgewebes erreicht man nur durch gezielte Entspannungs- und Dehnübungen. Früher nannte man das Lockerungsgymnastik; heute spricht man eher von „Stretching“.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Aprilheft 2015 lesen.

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