Streuobstwiesen – Die Vielfalt alter Obstsorten nutzen

Es gibt fast nichts Beglückenderes, als den Blick über eine Wiese schweifen zu lassen, die voller Obstbäume steht. Eine Idylle, die wieder mehr kultiviert werden sollte, denn der Anbau alter Obstsorten kann alte Kulturlandschaften schützen und gleichzeitig vielen Allergikern das Leben erleichtern.
 Als kleines Mädchen liebte ich die Obstbäume meines Großvaters. Ihre Kronen waren mein Zuhause. Im Wipfel sitzend, träumte ich davon, im Mastkorb eines Segelbootes ferne Weltenmeere zu bereisen. Ich schaukelte in Sturm und Regen in ihren Wipfeln. Es war das Gefühl von Freiheit, das mich lockte.

Idealer Lebensraum

Streuobstwiesen sind für über 5000 Tier- und Pflanzenarten der ideale Lebensraum. Über 400 bedrohte Tierarten wie Steinkauz, Siebenschläfer oder Großer Abendsegler (Fledermausart) finden dort ihren Lebensbereich. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sorgen für die Bestäubung. Wespen, Schlupfwespen und holzbewohnende Käfer tummeln sich in ihrer Vielfalt. Igel, insektenfressende Vögel und Fledermäuse werden angelockt. In morschen und hohlen Bäumen findet eine Vielzahl von Tieren Unterschlupf. Esel, Kühe, Schafe und Pferde suchen in der Sommerhitze ihren Schatten unter den Bäumen.

 

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2015 lesen.

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