Sulforaphan – Antioxidativ, immunstimulierend und krebsvorbeugend

Dass sich ein regelmäßiger Verzehr von Brokkoli positiv auf die Gesundheit auswirkt, ist hinlänglich bekannt. Doch was dieses wohlschmeckende Gemüse, wie auch andere Vertreter der Kreuzblütengewächse, so besonders wertvoll macht, wissen die wenigsten. Die Rede ist von Sulforaphan: einem starken Antioxidans, das in zahlreichen Studien mit erstaunlichen Effekten für die Gesundheit in Verbindung gebracht wurde. Zu seinem präventiven und unterstützenden Nutzen bei Krebs gibt es inzwischen so viele Belege, dass Brokkoli zur Krebsvorbeugung empfohlen wird.

 Wie die meisten anderen Gemüsesorten sind auch Kreuzblütler eine gute Quelle für eine Vielzahl an Nährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, deren Zusammenwirken zum Erhalt der Gesundheit beiträgt. Ein Merkmal, das Kreuzblütlergemüse jedoch von anderen Gemüsesorten unterscheidet, ist der hohe Gehalt an sogenannten Glucosinolaten (Senföl-Glykosiden). Bekanntermaßen sind sie in schärferem Gemüse wie Kohl, Meerrettich, Gartenkresse oder Rucola enthalten. Diese erstaunlichen Stoffe helfen dabei, unsere DNA und Zellen vor Schäden zu schützen. Ihr vielfältiger Nutzen für die Gesundheit ist inzwischen in zahlreichen Studien beschrieben worden. Durch unsere Darmbakterien und in Gemüse wie Brokkoli vorkommende Enzyme, die Myrosinasen, werden Senföl-Glykoside zu im Körper aktiven Verbindungen umgewandelt. Eine der am besten untersuchten davon ist Sulforaphan.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2021 lesen.

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