Tanzen – Warum uns Bewegung zur Musik befreit

Tanzen ist Lebensfreude pur. Hier geht es nicht um Ausdauertraining und Muskelaufbau. Beim Tanzen können wir uns innerlich befreien und Bedrückendes durch die Bewegung hinausschleudern. Während wir uns austoben, drehen und herumwirbeln, verwandeln wir negative Energie in positive und fühlen uns frei – wie in Kindertagen.

Ein Samstagabend in einer ehemaligen Fabrikhalle mitten in München. Die Halle ist in warmes, rotes Licht getaucht. Zwischen historischem Backsteinmauerwerk und großvolumigen Lüftungsrohren bewegen sich ein paar hundert Menschen zu „Weltmusik“ – Arabic Groove, Latin, Afro-Clubmusik oder Asia-Beat. Wie in Trance schwingen Frauen und Männer entspannt im Rhythmus. Ein barfüßiger Eintänzer wiegt sich mit geschlossenen Augen im Takt, völlig eins mit sich, fern von der Welt. Good vibrations – gute Schwingungen – gehen durch den Raum.

Dann der Mittwochabend in einer Tanzschule für klassische Standardtänze, ebenfalls in der Isar-Stadt. Aus der Musikanlage klingen sanfte Hits wie „Something Stupid“ von Frank Sinatra. Ein Dutzend gut gekleideter Paare geben sich der Rumba oder dem argentinischen Tango hin. Geübt wird heute die Damendrehung. „Schenkt dem Partner euer Herz!“, instruiert der Tanzlehrer. Eine Mischung aus Sinnlichkeit und Eleganz liegt im Saal.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2017 lesen.

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