Trocknen im Trend – Dörrobst und -gemüse hausgemacht

Neigt sich der Sommer seinem Ende zu, kommen Obst- und Gemüsefreunde voll auf ihre Kosten. Rotbackige süße oder säuerliche Äpfel, saftige Birnen und reife Pflaumen lassen allein schon durch ihr Aroma das Wasser im Munde zusammenlaufen. Doch wie kann man die nahrhaften Energiebomben auch für die nächsten Monate haltbar machen? Eine der ältesten Konservierungsmethoden ist das Dörren.

Wie man die Kraft von Sonne und Wind dafür nutzt, vollreifes Obst mit relativ wenig Aufwand über den Winter zu retten, wussten die Menschen seit jeher: Neben dem Einmachen, Einkochen und Entsaften ist das Ausdörren von Obst und auch Gemüse eine bewährte Methode der Haltbarmachung. Im Orient gehörten getrocknete Feigen und Datteln schon immer auf den Speiseplan. Frische Feigen wurden auch zerstampft, zu Broten geformt und in der Sonne ausgedörrt. Die Trockenfrüchte sind wegen ihres hohen Zuckergehaltes besonders nahrhaft, doch auch Kräuter, Pilze, Fleisch und Fisch lassen sich bestens trocknen und, gut verpackt, eine ganze Weile genießen. So erleben getrocknetes Fleisch und gedörrter Fisch eine Renaissance unter Wanderfreunden, da sie sich auch ungekühlt auf längeren Strecken gut halten. Viele kennen die getrockneten Früchte vor allem im Müsli, im Früchtebrot oder auch in einem Müsliriegel, sie eignen sich jedoch ebenso gut als süße, aber gesunde Knabberei zwischendurch.

Das Trocknen entzieht den Früchten langsam das Wasser – liegt dessen Gehalt unter 20 Prozent, haben Bakterien und Schimmelpilze keine Chance mehr. Der Nährstoff- und Mineralienanteil nimmt durch das Trocknen sogar zu, Vitamine und Aromastoffe allerdings gehen etwas verloren. Dörrobst ist reich an Ballaststoffen, Spurenelementen und Mineralstoffen wie Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium, Natrium, Kupfer und Mangan.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2011 lesen.

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