Tropenkrankheiten – Der Vormarsch der Exoten

Aufgrund des Klimawandels und der Globalisierung werden tropische Krankheiten, wie Malaria und Dengue-Fieber, zunehmend auch für europäische Länder brisant. Die Stärkung der Abwehr und gute Aufklärung über die Krankheitssymptome und -risiken sind hier die sinnvollste Vorbeugung.

Die äußeren Bedingungen für die Rückkehr bestimmter seltener Erkrankungen haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Ein Beispiel ist die Malaria, deren letzte Welle in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg durch heimkehrende Kriegsgefangene ausgelöst worden war und seitdem nicht mehr in Erscheinung trat. Und nun, 60 Jahre später, begünstigen der Klimawandel und die Globalisierung wieder die Ausbreitung der Malaria und anderer Tropenkrankheiten: Steigende Temperaturen und feuchteres Klima optimieren die Brutbedingungen für bestimmte Mückenlarven, deren Stich nicht nur eine kleine juckende Stelle am Körper verursacht, sondern eine ernsthafte und schwerwiegende Erkrankung.

Daher ist es auch hierzulande wichtig, sich mit den Erkrankungen im Einzelnen auseinanderzusetzen – auf jeden Fall aber, wenn man eine Fernreise plant. Eine im Krankheitsfall erforderliche Therapie kann schneller begonnen werden, wenn ausreichend Wissen über die Symptomatik und das Erscheinungsbild der „Exoten“ vorhanden ist. Auch die Ausbreitung der „blinden Passagiere“, die über alle möglichen Verkehrswege aus dem Süden oder fernen Osten nach Europa gelangen, ist erleichtert durch die wärmeren Temperaturen. Im Flugzeug beispielsweise genügt ein einziger Hustenstoß, um die Sitznachbarn mit Keimen zu infizieren – und das innerhalb von 30 Sekunden!

 

 


    •    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juliheft 2011 lesen.

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