Und die Seele spannt weit die Flügel auf ... Lust auf Meer!

Die Stimmung ist am Boden, die Akkus leer: Genau der richtige Moment für eine Auszeit. Schnell ein paar Sachen gepackt, und dann nichts wie ab ans Meer! Das sonnengetränkte Blau des Wassers wetteifert mit dem strahlenden Himmel, ein roter Leuchtturm ragt in der Ferne empor. Gleichmäßig schlagen die Wellen an den Strand auf. Der Wind pustet ins Gesicht, und die Luft riecht nach Salz, Tang und Schlick. Die nackten Füße im warmen Sand, tanzende Möwen, die Willkommensrufe in die Lüfte schreien. Natur, soweit das Auge reicht. Sommer am Meer.  Jetzt heißt es: tief durchatmen, loslassen und ungeahnte neue Kräfte schöpfen.

 Irgendwo im Nichts markiert die Linie des Horizonts den Übergang zwischen Wasser und Himmelsfirmament. Kaum ein anderer Anblick berührt uns so sehr wie die schier endlose Weite des Meeres – kaum etwas verwöhnt Seele, Geist und Körper mehr. Angesichts des unfassbaren Schauspiels, das leise, aber auch ungestüm sein kann, fühlen wir uns eins mit der Natur, als ein Teil eines großen Ganzen. Beim Anblick des Wassers verschwimmt der Alltag zu etwas Unwirklichem und verliert an Gewicht. Augen, Gedanken und Gefühle kommen zur Ruhe, finden neue Anker. Für Dichter von jeher Quelle der Inspiration, hat doch kaum einer seine Empfindungen am Meer so treffend formuliert wie Christian Morgenstern: „Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Lebens fern darfst du nun ganz dein Selbst genießen.“

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juliheft 2014 lesen.

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