Unerwartete Geschenke

Geschenke, mit denen man nicht rechnet, hinterlassen eine besonders tiefe Spur im Herzen. Kommen sie zudem von einem Fremden, ist ihre Wirkung noch nachhaltiger. Sie bringen uns dazu, unsere Sicht auf andere zu korrigieren, uns in der Gemeinschaft solidarischer zu zeigen und unseren Horizont zu erweitern.

  In seinen Memoiren „Ich bekenne, ich habe gelebt“ erzählt der Dichter Pablo Neruda, wie er als Kind beim Spielen im Hof hinter seinem Haus zufällig ein Loch im Lattenzaun entdeckte. Bis dahin hatte er sich mit den einfachen Dingen und kleinen Lebewesen beschäftigt, die es in seinem Umfeld gab. Als er durch das Loch schaute, sah er ein trostloses Grundstück vor sich liegen, um das sich offenbar niemand kümmerte.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Aprilheft 2022 lesen.

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