Verpackungswahn – Das große Geschäft mit der Illusion

Waren aus dem Supermarkt suggerieren mit ihren praktischen Verpackungen Frische, Qualität, exakte Mengen und damit ein perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis. Doch das ist mehr Schein als Sein. Die Verbraucher bezahlen an der Kasse unter anderem für viel Luft, Kunststoff- und Papiermüll. Schadstoffe gibt es gratis dazu.

Wer im Tante-Emma-Laden an der Ecke oder auf dem Wochenmarkt Gemüse kauft, der weiß: Eine Gurke ist eine Gurke. Soll heißen: Das, was man sieht, bekommt man auch. Was freilich noch nichts über die inneren Qualitäten des Produkts aussagt, das man erwirbt. Zumindest aber kann der Kunde beurteilen, ob vom Verkäufer soeben 200 Gramm Bergkäse oder nur 180 Gramm abgewogen wurden und ob der Käse der Wahl gut aussieht – appetitlich, hoffentlich!

Schadstoffe unter der Lupe

Ob Gemüse, Obst, Nudeln, Saucen, Fertiggerichte, Konserven, Milch, Butter, Fleisch, Wurst oder Käse: Beinahe alles liegt im Supermarkt als verpackte Ware für den Kunden bereit. Die Müllberge, die dabei produziert werden, stellen aber nicht nur für die Umwelt ein Problem dar. Die handelsüblichen Verpackungsmaterialien – Kartons, Tüten, Gläser, Beutel, Dosen, Becher, Folien – sollen die Waren hygienisch verschließen und vor äußeren Einflüssen wie Licht, Feuchtigkeit, Mikroorganismen, Schmutz sowie Sauerstoff schützen und damit länger haltbar machen. Allerdings steckt in dem Verpackungsmaterial selbst manchmal eine Gefahrenquelle für den Menschen.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Augustheft 2014 lesen.

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