Vogel- und Biodiversität – Alles hängt miteinander zusammen

Interview mit Vogelkundler Prof. Dr. Peter Berthold

 Vögel sind nicht nur von atemberaubender Schönheit, sie sind auch entscheidende Bioindikatoren. Ihr zunehmendes Verschwinden spiegelt das Artensterben von Pflanzen und anderen Gruppen von Tieren wider. Deutschlands renommiertester Ornithologe Prof. Dr. Peter Berthold (82) hat Ideen, wie wir dem Planeten etwas Gutes tun können. Seine Sorge über den dramatischen Artenrückgang – gerade bei den Gefiederten – ist für ihn dabei die treibende Kraft.

 NATUR & HEILEN: Wenn man in Ihrem Buch „Unsere Vögel. Warum wir sie brauchen und wie wir sie schützen können“ zu lesen beginnt, ist das zuweilen ganz schön deprimierend. Sie erzählen, wie man in den 1950er-Jahren im Sommer durch die Feldfluren ging und wie aus den Getreidefeldern Hunderte von Sperlingen stoben. Wie Stare im Spätsommer am Bodensee regelmäßig den Verkehr lahmlegten, wenn sie zu Tausenden und Abertausenden zu ihren Schlafplätzen im Schilf heranschwärmten. Heute seien die Getreidefluren des Landes praktisch spatzenfrei, und die Autofahrer würden die kleinen Trüppchen von Staren kaum noch wahrnehmen. Und Sie bleiben in Ihren Ausführungen nicht nur bei den Vögeln: Die Natur sei insgesamt in wesentlichen Bereichen verarmt. Wildblumen wie etwa Klatschmohn, Kornraden oder auch Wilde Stiefmütterchen finde man kaum noch …

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2021 lesen.

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