Wasabi – Heilsamer Meerrettich aus Japan

Den meisten ist Wasabi als scharfer Begleiter von Sushi und anderen japanischen Spezialitäten bekannt. Nur eine kleine Messerspitze der knallig grünen Paste reicht aus, um den kräftigen und scharfen Geschmack zu erleben, der einem Tränen in die Augen treibt. Weniger bekannt ist, dass Wasabi mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen auch in der Heilkunde erfolgreich eingesetzt werden kann.

 Die Schärfe steigt sofort in die Nase und breitet sich in Rachen und Lunge aus. „Wasabi putzt die gesamten Atemwege“, könnte man sagen. Im Gegensatz zu Chili löst sich die Schärfe jedoch schon nach kurzer Zeit auf, sodass nur noch ein milder Nachgeschmack übrig bleibt. Während man Wasabi (Eutrema japonicum) im Westen hauptsächlich als Paste zum Würzen von Fisch oder Sushi kennt, gleicht er in Japan in seiner Anwendung eher dem Gebrauch von Senf oder Ketchup. Die Verwendung reicht von Dips, Saucen und Dressings bis hin zu Marinaden. Auch wenn meistens von den Wurzeln die Rede ist, sind alle Wasabi-Teile in der Küche verwendbar, so auch die Stängel und die herzförmigen Blätter. Auch sie verfügen über einen unverwechselbaren scharfen Geschmack, wobei der Schärfegrad je nach Pflanzenteil variiert. Die Blätter und Blattstiele eignen sich als gesunde Zutat in Salat und Smoothie oder als Beigabe zu Hauptgerichten wie Dhal, Currys, Reis- und Fischgerichten oder beispielsweise Nudelsaucen. Gut zu kombinieren sind Stängel und Blätter außerdem mit Tomaten, Zwiebeln sowie mit Gewürzen wie Sesam, Senfkörnern, Koriander und Lorbeerblättern. Am verbreitetsten ist jedoch die Variante, bei der man die grüne Wasabi-Paste neben rohem Fisch oder Sushi serviert.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Dezemberheft 2020 lesen.

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