Wegwarte – Ein Heilkraut für den gestressten Städter

Mit Ehrungen und Auszeichnungen überhäuft, vergessen, bedroht und wiederentdeckt: Die Wegwarte. Wegen ihrer leuchtend blauen strahlenden Blüten wird die Wegwarte häufig auch Blauwarte genannt. Wissenschaftler haben ihre Heilwirkungen inzwischen genauer erforscht. In der Naturmedizin gilt die Pflanze nicht nur als bewährtes Entgiftungsmittel, sondern sie bietet zugleich Hilfe bei stressbedingten Erkrankungen wie Schlaflosigkeit, Unruhezuständen und Burnout.

Wenn eine Pflanze so viele Namen hat wie die Wegwarte (Cichorium intybus), so ist allein das schon ein Hinweis auf ihre Bedeutung als Heilpflanze, auch auf die große Wertschätzung, die man ihr seit alter Zeit entgegengebracht hat. Hier sind nur einige aus der Vielzahl ihrer Namen: Blauwarte, Sonnenbraut, Sonnenwendel, Sunnewirbel, Verzauberte Jungfrau, Wegleuchte, Wilde Endivie, Zichorie, Zigeunerblume, Blaue Distel, Faule Gretl, Hansl am Weg, Hindläufte, (weil sie an den Wildpfaden wächst, Hindin ist die Hirschkuh), Kaffeekraut und Rattenwurz. Wegwarte, das ist „die am Weg wartet“, wobei sich der Wortteil „warte“  nach Meinung von Experten eher von „warten“ im Sinne von „bewachen“ oder „betreuen“ ableitet.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Novemberheft 2013 lesen.

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