Wegweiser durch die Welt der Öle

Jeder, der sich mit gesunder Ernährung beschäftigt, befindet sich auch auf der Suche nach einem guten Speiseöl. Dabei ist die Auswahl mittlerweile sehr groß, sie reicht vom neutralen Tafelöl bis zum feinsten kalt gepressten geschmackvollen Nussöl. Doch welche Fette sind tatsächlich gesund und welche sollten wir nur in Maßen zu uns nehmen?

Für die tägliche Aufnahme von Fetten gibt es einen ganz klaren Favoriten: das pflanzliche Öl. Denn Pflanzenöle haben eine für den menschlichen Organismus vorteilhaftere Zusammensetzung als tierische Fette. Die pflanzlichen Öle werden in einer Ölmühle durch Pressung oder Extrahieren ölhaltiger Früchte, Samen und Kerne gewonnen. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Speiseölen: raffinierte (warm gepresste) und native (kalt gepresste).

Fette sind lebenswichtig für uns
Es gibt keinen Zweifel: Wir brauchen Fett, denn es ist der Hauptenergielieferant für unseren Körper und wird als Baustoff von allen Zellen benötigt. Im Körperinneren schützt es als Baufett wie ein Polster unsere inneren Organe, z. B. die Nieren. Direkt unter der Haut bewahrt es uns als Schutzschicht davor, auszu- kühlen oder auszutrocknen. Ohne Fett kann der Mensch tatsächlich nicht überleben. Und dennoch genießt Fett keinen guten Ruf, denn es gilt als Ursache für Übergewicht, Herz-Kreis-lauf-Erkrankungen und sogar von Dickdarmkrebs. Doch wie fast immer in Ernährungsfragen entscheiden die Menge, die Qualität und auch die Herkunft darüber, ob etwas gesund oder schädlich ist. Auch bei Fett ist es entscheidend, ob es aus pflanzlichen oder tierischen Quellen stammt.

 

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