Weltzustandsbericht Biodiversität 2019 – Es ist fünf vor Zwölf

Sie halten unsere Böden fruchtbar, bestäuben Pflanzen und reinigen Luft und Wasser, doch seit einigen Jahren machen sie vor allem durch ihr Verschwinden auf sich aufmerksam: Insekten, Vögel und nützliche Bodenlebewesen wie Regenwürmer. Auch viele Kulturpflanzen und Nutztierrassen sind in ihrem Bestand bedroht. Im aktuellen Weltzustandsbericht zur Biodiversität informiert die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen über die weltweit schwindende Artenvielfalt und die Konsequenzen für unsere globale Ernährung. Dafür wertete sie Berichte aus insgesamt 91 Ländern und 69 Studien aus. Die gute Nachricht ist: Noch können wir gegensteuern – nicht zuletzt durch ein verändertes Ernährungs- und Konsumverhalten.

 Vielfältige Ökosysteme können sich besser an veränderte Umweltbedingungen anpassen – sowohl auf genetischer Ebene als auch innerhalb der Arten. Je breiter das Spektrum an Arten, Rassen oder Varietäten, je mehr Kulturpflanzen genutzt werden und je höher die Vielfalt der Lebensräume, desto widerstandsfähiger sind unsere natürlichen Lebensgrundlagen im Zuge des Klimawandels gegenüber Wetterextremen und umso gesicherter ist letztlich auch unsere Ernährung. Eine hohe Biodiversität begrenze Folgeschäden von Dürren und Fluten und steigere gleichzeitig die Nahrungsmittelproduktion, erklären die Wissenschaftler der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organization/FAO) in ihrem Anfang 2019 erschienenen Weltzustandsbericht.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Juliheft 2019 lesen.

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