Wenig ist genug – Glück statt Geld schenken

Die meist mit Stress und Konsum überladene Weihnachtszeit ist ein guter Zeitpunkt, die Philosophie der neuen Minimalisten umzusetzen – sich mit Fantasie gegen den Überfluss zu wehren und umzudenken. Das bedeutet auch, sich Geschenke zu überlegen, die den Geldbeutel nicht leeren, sondern die Herzen erfüllen.

 Wie kann es sein, dass ein Prozent der Weltbevölkerung über knapp die Hälfte des gesamten weltweiten Reichtums verfügt? Das fragen sich auch mehr und mehr gut situierte Leute, die sich mit ihrer privilegierten Situation nicht wohlfühlen.

88 Prozent der befragten Deutschen wünschen sich laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung eine neue Wirtschaftsordnung. Diese Tendenz drückt sich unter anderem auch in verschiedenen Konzepten und Ideen aus, um vor Ort gegen Überfluss und Verschwendung vorzugehen: Zum Beispiel Ressourcen und Energien zu teilen, dadurch weniger Güter zu verbrauchen und so den ökologischen Fußabdruck jedes Einzelnen zu verringern – etwa durch die Meins-ist-Deins-Ökonomie. Der Ko-Konsum verändert nicht so sehr das, was wir benützen, sondern wie wir es benützen – ohne es zu besitzen. Man teilt, tauscht, leiht und verleiht, repariert und verschenkt. Besonders die junge Generation ist heutzutage für ökologische Probleme sensibilisiert. Sie merkt, dass sich nichts verbessern wird, wenn sich ihr Lebensstil nicht grundsätzlich in Richtung Nachhaltigkeit sowie Gemeinsinn ändert – und zwar dauerhaft und nicht nur als trendiger Lifestyle.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Dezemberheft 2016 lesen.

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