Wie Bäume uns erden, inspirieren und heilen: Waldbaden – Quelle neuer Lebensenergie

Wenn wir mit allen Sinnen den Wald erleben, seinen würzigen Duft, die hohen Wipfel, die sich im Wind wiegen, und den weichen Boden, der unter unseren Füßen federt, finden wir wieder zu uns selbst. In der Verbundenheit mit der Natur spüren wir unsere Wurzeln und unsere Ur-Seele, aus der Ruhe und tiefe Zufriedenheit spricht.

 Seit jeher nimmt der Wald eine zentrale Rolle in unserer Kultur ein. Er bietet uns Schutz, Nahrung und Rohstoffe, ist Motiv in Kunst und Kultur und spiritueller Kraftort. In fast allen Religionen hat der Wald eine hohe Symbolkraft, seine Bäume sind tief mit dem Erdreich verwurzelt, während ihre Kronen den Himmel zu berühren scheinen. So wird der Wald zum Mittler zwischen dem Weltlichen und dem Göttlichen. Der Wechsel der Jahreszeiten spiegelt unseren Lebensrhythmus. Blüte im Frühling, Fülle im Sommer, Verlust im Herbst und Stille im Winter. Herabgefallenes Laub wird zu Humus, aus dem neues Leben erwacht – Vergänglichkeit und Wiederauferstehung. Die immergrünen Nadelbäume stehen für Beständigkeit und das ewige Leben.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Novemberheft 2018 lesen.

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