Wildkräuter – Frühlingsrezepte aus der Natur

Manch einer ärgert sich über Obst, Salat oder Gemüse, die fade und wässrig schmecken. Viele Sorten enthalten wenig Vitamine, dafür Schadstoff-Rückstände. So setzen immer mehr Menschen auf die „Marke Eigenanbau“. Eine weitere, kostenlose Möglichkeit besteht darin, den heimischen Speiseplan mit wild wachsenden Kräutern zu bereichern.

 Die meisten Menschen haben es verlernt, die Pflanzen direkt vor ihrer Haustür wertzuschätzen: Viele der angeblichen Unkräuter sind essbar oder können Beschwerden lindern, oft sogar beides! Bereits beim Sammeln wird bewusst, wie viel Mühe es unsere frühen Ahnen gekostet haben muss, damit eine Mahlzeit zustande zu bringen. Zudem gibt ein Streifzug durch Wiesen, Wälder und Brachland die Gelegenheit, sich der wunderbaren Vielfalt wieder bewusst zu werden, aus der letztlich auch unsere gezüchteten (und manchmal leider überzüchteten) Nutzpflanzen entstanden sind. Die meisten der genießbaren Gewächse sind überall in Deutschland, teilweise sogar europaweit zu finden – je nach Biotop vor Ort. Selbst ein schlichter Wegesrand oder eine Waldlichtung bringen – trotz weitverbreiteter intensiver Landwirtschaft und Flurbereinigung – noch immer eine erstaunliche Vielfalt an Küchen- und Heilkräutern hervor! Um diese korrekt zu bestimmen, ist sichere Artenkenntnis gefragt. Darum sollte man zum Einstieg an botanischen Exkursionen teilnehmen, etwa von Volkshochschulen oder örtlichen Naturschutzverbänden. Dort wird man fachkundig in die heimische Pflanzenwelt eingeführt und kann auch viele kulinarische Anregungen finden.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Aprilheft 2013 lesen.

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