Zirbeldrüse – Das Schlüsselorgan für Schlaf und Stimmung aktivieren

Die kieferzapfenförmige Zirbeldrüse ist zwar seit dem Altertum bekannt, doch rückte sie erst in den 1950er-Jahren in den Fokus der modernen Medizin. Inzwischen weiß man, dass sie unsere chronobiologische Uhr steuert, den Schlaf reguliert und dass ihre Botenstoffe unsere Intuition erhöhen. Dieses kleine Organ ist außerordentlich bedeutsam für unsere körperliche, seelisch-geistige und auch für unsere spirituelle Gesundheit. 

Wenn wir unsere Augen schließen und willentlich schöne Erlebnisse auf unserer inneren Leinwand aufsteigen lassen, ist das für die meisten von uns ein völlig normaler Vorgang. Immer mehr Menschen verlieren jedoch die Fähigkeit, innere Bilder zu erzeugen. Oftmals wird diese Tatsache auf den Lebenswandel und die Hektik der heutigen Zeit geschoben. Möchte man allerdings wirklich verstehen, wieso wir überhaupt dazu in der Lage sind, uns etwas vorzustellen – oder eben nicht –, muss man eine Reise unternehmen, die uns tief ins menschliche Gehirn führt: Hinter der Nasenwurzel, auf Höhe der Augen und gut eingebettet zwischen den beiden Hirnhälften sitzt eine etwa erbsengroße Drüse: die Zirbeldrüse, auch Epiphyse genannt. Sie ist noch längst nicht ausreichend erforscht, auch ist ihre Bedeutung für die Schulmedizin noch nicht umfänglich geklärt. Diese kleine graurötliche Drüse ist etwa 100 Milligramm leicht und erinnert in ihrem äußeren Erscheinungsbild an einen Tannenzapfen, weshalb man ihr den lateinischen Namen Corpus pineale verlieh. Sie ist sehr stark durchblutet, nur die Durchblutung der Nieren ist noch stärker. Wegen ihrer engen Beziehung zum Gehirn wird die Zirbeldrüse wissenschaftlich auch als neuroendokrines Organ bezeichnet.

 

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2016 lesen.

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld