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Thema mit vielen Antworten

Endlich mehr Wasser trinken - Eure Tipps?


Autor Nachricht
Verfasst am: 10.01.2018 [14:38]
lilith
Dabei seit: 15.06.2017
Beiträge: 59
Ich habe mir angewöhnt, gleich morgens ein paar Schlucke Wasser zu trinken. Das programmiert mich für den ganzen Tag. Wenn ich das weglasse, trinke ich auch den restlichen Tag über deutlich weniger, vergesse es einfach.
Verfasst am: 03.02.2018 [12:47]
AylinAlper
Dabei seit: 31.01.2018
Beiträge: 41
Hallo :)

also zu aller erst möchte ich sagen das ich erst letztens einen bericht darüber im TV sah. Die Ärzte meinetn man soll trinken wenn man auch durst hat bzw man es gerade möchte. Heißt; zwinge dich nicht um auf 2 Liter zu kommen.

Mein Tipp:

Ich stelle mir gleich morgens nach dem aufstehen ein Glas mit Wasser hin (zum Kaffee)
So habe ich schon mal ein Glas Wasser getrunken :)
Wenn ich arbeite mache ich das gleiche im Büro. Ich stelle mir immer ein Glas mit Wasser und der Flasche an meinen Schreibtisch dazu um es nicht zu vergessen.

Und hey wenn es mal nicht diese 2 Liter am Tag waren dann ist es nicht so schlimm da im Essen auch wasser ist und das zählt auch.
Verfasst am: 06.02.2018 [18:26]
Brook
Dabei seit: 06.02.2018
Beiträge: 1
Ich achte da einfach jeden Tag darauf, dass ich auch wirklich ausreichend trinke. Ab und an mache ich dann auch eine Detox-Kur. Dazu habe ich mich ein wenig belesen, und mich dann für die Teevariante entschieden. So habe ich dann auch noch einmal extre zugeführte Flüssigkeit.
Verfasst am: 06.02.2018 [19:58]
AlexHuth
Dabei seit: 20.11.2017
Beiträge: 13
Das hört sich soweit doch schon mal ganz ordentlich an. Es sollten nur zwei Dinge beachtet werden:

1. Einen Mangel an dem einen Tag kann man an den nächsten Tagen nur sehr schwer aufholen. Der Körper kann nur 40ml je 1/4 Stunde in den Zellen verarbeiten. Mit dem Rest wird die Niere gespült, bzw dient zur Transporthilfe durch den Darm.
Dieser Mangel zeigt sich leider nicht sofort, sondern erst in der Langzeitwirkung.

2. Ja, in Lebensmitteln ist auch Wasser vorhanden. Leider wird dabei nicht genug auf das wesentliche hingewiesen. Zum einen geht durch kochen/backen etc. sehr viel Wasser verloren. Zum anderen müsste man eine sehr große Menge an Lebensmitteln essen um den Wasserbedarf auszugleichen. Wenn man z.B. pro Tag eine Flasche Wasser trinkt (0,75l), gilt es ca. 2 - 3 kg Lebensmittel zu essen. Außer man ist Rohköstler, dann reichen evtl auch 1 kg. ;)
Verfasst am: 25.02.2018 [00:00]
Maulbeere
Dabei seit: 29.10.2017
Beiträge: 14
Ich kann vieles bestätigen, was ich hier lese. Aber ergänzen möchte ich folgendes: Ich selbst habe lange Zeit geglaubt, dass es ausreichend wäre, einfach nach dem eigenen Durstgefühl zu gehen - wie offenbar auch in der hier erwähnten Fernsehrreportage gesagt wurde - aber dabei muss man bedenken, dass der Körper sich auch daran gewöhnen kann, mit weniger Wasser gut zu haushalten und man "Durst haben" tatsächlich lernen kann. Das ist ähnlich wie beim Essen, wo es nach einer Diät ja auch ein bekanntes Problem ist, dass der Kalorienbedarf sinkt. Der Körper hat tatsächlich weniger Durst, wenn er seltener zu Trinken bekommt. Das bedeutet aber nur, dass er sich auf die Situation eingestellt hat. Dass es eigentlich besser wäre, mehr zu trinken, merkt man, wenn man es einfach mal versucht, dann spürt man den Unterschied im Wohlbefinden.

Ich mache auch einige der Dinge, die hier schon genannt wurden, vor allem
1. morgens sofort nach dem Aufstehen ein Glas Wasser, das bewirkt bei mir tatsächlich, dass ich auch den gesamten Tag über immer wieder ein gesundes Durstgefühl verspüre, während ihc das Trinken sonst gerne vergesse
2. Wasser ansprechend anrichten in einer Glaskaraffe mit Zitronenscheiben, Orangenscheiben, Erdbeeren, Pfefferminzblättern...

Verfasst am: 26.02.2018 [19:05]
maria44
Dabei seit: 19.01.2015
Beiträge: 368
Mann soll immer Wasser trinken und keine andere Getränke einnehmen !
Verfasst am: 26.02.2018 [19:35]
AlexHuth
Dabei seit: 20.11.2017
Beiträge: 13
Das ist so nicht ganz korrekt.
Richtig ist, das der Körper ein Logistikwunder beim Wasserhaushalt ist. Falsch ist, das der Körper sich an den Mangel gewöhnt. Trinkt man zu wenig, werden zuerst sie Organe in der Reihenfolge ihrer Lebenswichtigkeit versorgt. Bsplw das Gehirn zuerst. Hinten anstehen müssen häufig bsplw die Gelenke. Daraus entstehen dann die Arrhrosen.
Durch die Biochemischen Prozesse wird lediglich das Durstgefühl abgebaut. Die erforderliche Menge an Wasser ist je kg Körpergewicht immer gleich.
"Maulbeere" schrieb:

Ich kann vieles bestätigen, was ich hier lese. Aber ergänzen möchte ich folgendes: Ich selbst habe lange Zeit geglaubt, dass es ausreichend wäre, einfach nach dem eigenen Durstgefühl zu gehen - wie offenbar auch in der hier erwähnten Fernsehrreportage gesagt wurde - aber dabei muss man bedenken, dass der Körper sich auch daran gewöhnen kann, mit weniger Wasser gut zu haushalten und man "Durst haben" tatsächlich lernen kann. Das ist ähnlich wie beim Essen, wo es nach einer Diät ja auch ein bekanntes Problem ist, dass der Kalorienbedarf sinkt. Der Körper hat tatsächlich weniger Durst, wenn er seltener zu Trinken bekommt. Das bedeutet aber nur, dass er sich auf die Situation eingestellt hat. Dass es eigentlich besser wäre, mehr zu trinken, merkt man, wenn man es einfach mal versucht, dann spürt man den Unterschied im Wohlbefinden.

Ich mache auch einige der Dinge, die hier schon genannt wurden, vor allem
1. morgens sofort nach dem Aufstehen ein Glas Wasser, das bewirkt bei mir tatsächlich, dass ich auch den gesamten Tag über immer wieder ein gesundes Durstgefühl verspüre, während ihc das Trinken sonst gerne vergesse
2. Wasser ansprechend anrichten in einer Glaskaraffe mit Zitronenscheiben, Orangenscheiben, Erdbeeren, Pfefferminzblättern...


Verfasst am: 26.02.2018 [20:17]
Maulbeere
Dabei seit: 29.10.2017
Beiträge: 14
@AlexHuth

100 % Zustimmung, das wollte ich eigentlich mit meinem Posting ausdrücken, war vielleicht missverständlich wegen des Vergleichs mit dem Kalorienbedarf, der während klassischen Diäten sinkt. Also, was ich meinte, war nur, dass das Durstgefühl abnimmt, wenn man dauerhaft zu wenig trinkt UND man sich deshalb eben nicht auf das "natürliche" Durstempfinden verlassen kann/sollte, weil der Körper sonst Schaden nimmt.
Vielmehr sollte mein Posting ein Appell sein, darauf zu achten, seinem Flüssigkeitsbedarf / kg Körpergewicht gerecht zu werden, auch, wenn man mal nicht so viel Durst verspürt. Bei mir funktioniert das automatisch, wenn ich bloß morgens darauf achte, ausreichend zu trinken. Tue ich das aber nicht, weil ich es vergesse, dann ist das Durstgefühl meistens den ganzen Tag über gestört. Ich habe schon erlebt, dass mir am frühen Nachmittag auffällt, dass ich noch nichts getrunken habe und nicht etwa, weil ich Durst verspürt hätte sondern, weil mir bereits schwindelig war. Trinke ich hingegen morgens als Erste "Amtshandlung" 1 großes Glas Wasser, dann habe ich kontinuierlich den Tag über ein gesundes Durstgefühl und brauche dann erfahrungsgemäß auch nicht mehr weiter darauf zu achten (Strichliste oder ähnliches machen).

Könnte mir vorstellen, dass das vielen Menschen so geht wegen eben der Anpassungsprozesse des Durstgefühls, wenn der Körper signalisiert bekommt: Es ist genug zu Trinken vorhanden oder eben nicht...