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Medizinisches Cannabis


Autor Nachricht
Verfasst am: 15.06.2020 [15:28]
Priverime
Themenersteller
Dabei seit: 24.07.2018
Beiträge: 15
Hallo allerseits,
hat jemand von euch schonmal Erfahrungen gemacht im Bereich medizinisches Cannabis? Ich habe gehört, dass man zum Beispiel als Schmerzpatient einen Anspruch darauf hat, das verschrieben zu bekommen, allerdings wird es nicht von der Krankenkasse bezahlt.. Stimmt das?

Wie äußert sich das dann mit dem, eigentlich freiverkäuflichen, CBD? Gelten dort die gleichen Richtlinien, kann man es überhaupt vom Arzt verschrieben bekommen?

Vielleicht kann ja jemand dazu ein paar Auskünfte geben..
Verfasst am: 30.06.2020 [15:51]
Zarlo
Dabei seit: 22.05.2018
Beiträge: 21
Halli Hallo, liebe Priverime,

ich selbst habe noch nie Cannabis veschrieben bekommen, weder mit THC oder CBD.
Allerdings ist mein Cousin Schmerzpatient und weil ich die Thematik rund um Hanf, CBD und Cannabis sehr interessant finde, frage ich ihn ab und zu darüber aus.
Da THC unter das Betäubungsmittelgesetz fällt zählen dafür andere Richtlinien und Maßnahmen als für Cannabidiol (CBD). Daraus folgt dann, dass man CBD Blüten beispielsweise nicht von der Krankenkasse übernommen bekommt und selbst dafür aufkommen muss. CBD Blüten und CBD Öl zählen nämlich als Nahrungsergänzungsmittel.
Ich finde aber gut, dass sich die Gesellschaft der Thematik Hanf so geöffnet hat, denn nun kann man in die Qualität von Cannabis Produkten investieren und muss sich nicht mehr Gedanken machen, "ist das legal oder moralisch vertretbar?". Und durch das fehlende THC kann es ja gar nicht zu einer berauschenden "High" Wirkung kommen! Also viel Wirbel um eigentlich nichts.

Ich selbst habe schon des öfteren Hanf Öl ausprobiert und träufle mir das ab und zu aufs Müsli.
CBD Blüten habe ich noch nicht so oft ausprobiert, wenn dann habe ich die Blüten zu einem leckeren Tee aufgebrüht. Mir gefällt dieser kräuterige, sehr herbe Geschmack wirklich gut! Und ich hab das Gefühl ich kann den Alltag viel besser meistern, weil ich viel entspannter und ausgeglichener in den Tag starte.

Hanf Öl finde ich nun bei immer mehr Freunden im Badezimmerschränkchen. Ich hoffe, dass sich bald auch das Bewusstsein für die Blüten ändern wird, und dass mehr Leute sich demgegenüber öffnen... Für diejenigen, die den Geschmack als zu vorbelastet empfinden, gibt es ja auch eine Vielzahl anderer Sorten und Geschmacksrichtungen, wie Super Lemon Haze (sehr fruchtig) oder Gorilla Glue (sehr frisch und leicht). Hier gibts echt viel Auswahl: www.nooon-cbd.com/produkt-kategorie/cbd-blueten/
Also, falls du es mal ausprobieren willst - ich kanns nur empfehlen. Bei dem Shop oben hab ich was die Qualität angeht eigentlich immer ganz gute Erfahrungen gemacht. :-)

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.2020 um 15:51.]
Verfasst am: 12.10.2020 [16:01]
Salvia_officinal
Dabei seit: 12.10.2020
Beiträge: 13
"Priverime" schrieb:

Hallo allerseits,
hat jemand von euch schonmal Erfahrungen gemacht im Bereich medizinisches Cannabis?


Tatsächlich gibt es einige Studien die die Wirksamkeit der Cannabis Blüten bestätigen.
Dazu gehört die Wirksamkeit von CBD Blüten bei Schlafstörungen, Appetittlosigkeit, Nikotinsucht,Suchterkrankungen, Stress, Depressionen, Angst und Entzündungen.

Eine Freundin von mir hat mir schon öfter über die positiven Eigenschaften von Cannabis berichtet. Sie leidet seit einigen Jahren an Ängsten und Panik und konnte die Symptome durch den Verzehr von Cannabisöl lindern.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 12.10.2020 um 16:02.]
Verfasst am: 23.12.2020 [15:46]
Miracutrixi
Dabei seit: 18.11.2016
Beiträge: 87
Hi, wollte auch mal was dazu sagen. Ich habe immer nicht viel von CBD gehalten. Dachte das sei alles nur Humbug, Geldmacherei und eine Verschleierung von Gras im "herkömmlichen Sinn".
Aber als meine Beschwerden mit Reizdarm trotz Kümmelöl und Baldrian nicht aufgehört haben habe ich mich dazu entschlossen, ihm mal einen Versuch zu geben - dem CBD. Mein Heilpraktiker hat mir auch nicht davon abgeraten. Er hat gesagt, ich solle alles probieren, sobald es mir damit besser geht. Und schlimmer ging nicht mehr, das kann ich euch sagen ;)
Und siehe da: Das CBD hat meiner Übelkeit vorgebeugt, ich konnte besser schlafen (Entspannungsphasen sind ja bekanntlich mit das wichtigste für die Heilung jedweder Beschwerden) und ich hatte auch weniger Schmerzen.
Nach ein paar Wochen ging es mir wieder richtig gut, und ich fühl mich jetzt einfach "sicherer" weil ich weiß, was mir helfen kann falls es schlimmer wird.. Hab euch hier auch mal nen spannenden Artikel dazu rausgesucht: www.xn--cbd-l-mua.net/ratgeber/reizdarm/

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.12.2020 um 15:46.]
Verfasst am: 31.01.2021 [10:17]
uruslaxm
Dabei seit: 31.01.2021
Beiträge: 33
CBD ist kein medizinisches Cannabis. CBD hat mit Cannabis fast nichts zu tun.