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Myomembolisation


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Verfasst am: 30.05.2011 [09:20]
N&H-Forum (Archiv)
Themenersteller
Dabei seit: 23.05.2011
Beiträge: 1003

Wer hat davon schon mal was gehört oder wurde so schon behandelt?
Was gibt es für Risiken und Nebenwirkungen?
Ich habe seit ca. 3 Jahren ein großes Myom in der Gebärmutter. Die Schmerzen werden immer schlimmer. Ich möchte aber keine Gebärmutterentfernung und suche deshalb andere Möglichkeiten. Habe von der Myomembolisation gehört/gelesen, wurde aber auf so eine Behandlungsmöglichkeit nicht von meinem Gynäkologen hingewiesen.
Bitte schreibt mir, wenn ihr etwas darüber wisst.
LG Franzi
Verfasst am: 30.05.2011 [09:21]
N&H-Forum (Archiv)
Themenersteller
Dabei seit: 23.05.2011
Beiträge: 1003
Hallo Franzi,

Myome kann man mit der Klassischen Homöopathie gut in den Griff kriegen. Hierzu müßtest Du allerdings einen klassisch arbeitenden Homöopathen aufsuchen, der Deine Geschichte (Anamnese) aufnimmt (Dauer: ca. 1 - 2 Stunden).

Ebenso könntest Du mit den Schüsslersalzen an die Sache heran gehen. Entweder Du suchst Dir einen Mineralstoff-Berater in Deiner Nähe oder aber Du gehst es selbst an.

Ein Myom entsteht nicht einfach so. Hast Du vielleicht auch noch Schilddrüsenprobleme?

Aurum chloratum natronatum (Nr. 25) steuert die Hormone und gibt dem Leben wieder Rhythmus. Es hilft bei Myomen, Wechseljahrsbeschwerden, Jetlag. Es hat den Bezug zur Zirbeldrüse, die mit der Gebärmutter und der Hormonregulierung zu tun hat.

Solltest Du Schilddrüsenprobleme haben, dann kämen noch die Salze Nr. 14 Kalium bromatum und Nr. 15 Kalium jodatum zum Einsatz.
Sie regulieren ebenfalls die Hormone und stehen mit der Schilddrüse in Verbindung.

Die Mineralstoffe (Mineral-Salze) nach Dr. Schüssler bestehen aus Milchzucker und dem jeweiligen Mineralstoff.
Die Salze, die ich Dir genannt habe, sind die sog. Ergänzungssalze. Sie wurden nach dem Tod Dr. Schüsslers entdeckt.

Ich dosiere die Ergänzungssalze gering, d. h. 1 Tablette pro Tag im Mund zergehen lassen.
Für meine Begriffe reicht das vollständig aus und wird auch seine Wirkung nicht verfehlen.

Hierzu würde ich Dir noch die Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 empfehlen, da es das Notfallsalz in der Biochemie ist und eine Sauerstoff-Träger. Von diesem Salz kannst Du 3 x täglich 3 - 5 Tabletten im Mund zergehen lassen.

Die Schüsslersalze sind biochemische Funktionsmittel und man bekommt sie in der Apotheke. Es gibt 80 oder 200 Tabletten (4,79 Euro bzw. 7,79 Euro, dies wären die Preise der DHU, Fa. Pflüger hat auch Schüsslersalze, diese sind günstiger).

Du kannst mit den Mineralstoffen nichts falsch machen (zu hoch dosiert usw.).

Was nach der Einnahme allerdings passiert, das weiß ich nicht (bin leider kein Hellseher), aber wenn Du niedrig dosierst, meine ich, daß Du hier keinen Schaden anrichten kannst.

Liebe Grüße und Gute Besserung

Nist
Verfasst am: 30.05.2011 [09:21]
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Dabei seit: 23.05.2011
Beiträge: 1003

Hallo Franzi,
über Google gibt es ganz gute Seiten, die das Verfahren erklären.
Wegen zwei Punkten würde ich für mich selber das Verfahren nur als zweite Wahl annehmen:
1. es werden Kunststoffkügelchen gespritzt.
Frage: was machen die auf Dauer im Körper?
2. das Gewebe vernarbt mit der Zeit
Frage: tut sich dort ein neues Störfeld auf
und macht dann in Zukunft andere Probleme?
Ein Vorteil ist natürlich, daß der Eingriff deutlich schonender ist, als eine Große OP.

Den Empfehlungen von Nist können sie getrost folgen; die Schüssler-Salze sind eine wirklich gute Sache!

In meiner Praxis behandel ich Frauen mit Myomen in erster Linie über die Leber; d.h., wer keine Gallensteine hat, bekommt Mittel, die den Gallefluß anregen und die Leber in ihrer Funktion unterstützen.
Dadurch tritt rasch eine deutliche Druckentlastung im kleinen Becken ein und die Schmerzen lassen nach, der Hormonhaushalt reguliert sich ein und die Blutungen erreichen wieder ein normales Maß.
Dazu wende ich kräftige Ausleitungsverfahren wie z.B. das Schröpfen an.
Schon allein über die Ausleitung kann viel erreicht werden.

Wenn Sie also keine Gallensteine haben, können Sie ohne Bedenken folgende Dinge tun:

1. 3 mal täglich vor einer Mahlzeit 1 Eßlöffel Artischocken-Preßsaft aus dem Reformhaus einen Moment im Mund behalten und dann schlucken

2. Präparate aus Mariendistel und Artischocke (gibt es in Drogerien und Reformhäusern ) dazu einnehmen

3. Ein Präparat, das einen Extrakt aus Roßkastanie enthält (Apotheke) dazu einnehmen;
wird offiziell nur als Venentherapeutikum angewendet, ist aber eben auch ein tolles Lebermittel und bringt rasche Entlastung

4. bittere Lebensmittel essen, z.B. Chiccorree, Radicchio, Rosenkohl, Endiviensalat
usw.

5. einmal täglich kräftig ins Schwitzen kommen, sei es durch Sauna oder Sport, egal.

Falls Sie nicht weiterkommen, können Sie sich auch unter www.therapeuten.de einen Behandler suchen.
Liebe Grüße, liesbeth
Verfasst am: 30.05.2011 [09:21]
N&H-Forum (Archiv)
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Dabei seit: 23.05.2011
Beiträge: 1003

Liebe Franzi,
habe mein sehr großes und schmerzhaftes Myom nicht operieren lassen.2 Jahre nach der Diagnose war es komplett zurückgebildet.
Beschwerdefrei war ich etwa nach 5 Monaten. Also nur Mut!
Eine antrophosophische Frauenärztin hat mir Berberis Planta tota UR als Ampullen verschrieben, die ich mir selbst subcutan in den Bauch injiziert habe und Alchemilla Urtinktur zum Einnehmen.Bei den Schmerzen hat mir sehr gut eine spezielle Teemischung geholfen (Myo plus; zu beziehen unter www.phytofit.de)
Den Hinweis mit der Schilddrüsenfunktion kann ich nur bestätigen. Wurde bei mir gleichzeitig behandelt.
Darüber hinaus möchte ich Dir das Buch von M.Madejsky "Alchemilla" empfehlen, weil es gute Ansätze bietet um die eigenen Einstellungen zum weiblich sein zu überdenken.
Habe dadurch eine gute, positive Einstellung zu meinem Myom gefunden,statt es zu bekämpfen.

Alles Gute
Sabine
Verfasst am: 30.05.2011 [09:22]
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Dabei seit: 23.05.2011
Beiträge: 1003

Hallo Franzi,

ich habe noch einen sanften Tipp für Dich (aus dem Jin Shin Jyutsu): Zeigefinger halten - einfach mit einer Hand den Zf. der anderen Hand locker umschlossen halten. So lange und oft Du möchtest und Seiten auch mal wechseln.

Ein weitere Tipp, der aber nicht ganz so bequem und unauffällig ist: beide Hände jeweils hinten an die unterem Rippenbögen legen.

Und der letzte Tipp: die rechte Hand an den Schwertfortsatz (Ende Brustbein/Magengrube) legen und die linke Hand auf das Schambein.

Bei akuten Schmerzen ruhig einfach mal die Hände auf die schmerzende Stelle legen ...

Viel Erfolg.

P.S. Falls Du weitere Infos dazu lesen möchtest, versuche es mal hier: stroem-forum.de

(von Andrea)