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verzweifelte Freundin treibt einen selbst in die Verzweiflung


Autor Nachricht
Verfasst am: 11.09.2019 [11:56]
IchWilma
Themenersteller
Dabei seit: 22.01.2019
Beiträge: 53
Ich hab eine sehr, sehr gute Freundin. Wir kennen uns seit Jahren und sind gemeinsam durch Höhen und Tiefen gegangen. Doch in letzter Zeit fällt es mir zunehmend schwerer, für sie da zu sein. Grundsätzlich kann sie nachts bei mir anrufen und ich würde ihr zuhören, wenn sie Sorgen hat. In letzter Zeit vergeht aber kein Tag, wo sie mir nicht bei WhatsApp irgendwelche Sorgen oder Ärger schreibt. Jeden Tag ist irgendwas neues. Mal fühlt sie sich hässlich, mal findet sie, dass alle besser klarkommen, dann hält sie es in ihrem Job nicht mehr aus. Ich gebe mir alle Mühe sie aufzubauen. Doch ich merke, wie es mich selber zermürbt. An manchen Tagen habe ich schon gar keine Lust mehr, ihre Nachrichten zu lesen, weil sie sowieso wieder negativ angehaucht sind. Hinzu kommt, dass sie ständig körperliche Beschwerden hat. Sie rutscht von einem Wehwehchen ins Nächste.

Ich will sie nicht im Stich lassen, aber habe langsam das Gefühl, dass ich daran zerbreche und ihre Probleme mich mit runterreißen. Habt ihr Tipps, wie ich mich verhalten soll, so dass es für sie und für mich eine gute Lösung ist.



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Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
Verfasst am: 12.09.2019 [14:31]
Arktikus
Dabei seit: 14.12.2018
Beiträge: 54
Verzweifelte Freundin treibt einen selbst in die Verzweiflung

Den Titel finde ich markant. Da klingt deutlich heraus, dass die Situation dich massiv belastet, ich denke sonst würde man nicht von "Verzweiflung“ sprechen.

Es ist schwer einen Tipp zu geben. Ich war mal in einer ähnlichen Situation und habe dann meiner Freundin gesagt, dass ich es nicht allein tragen kann und ob sie sich noch einen zweiten Ansprechpartner suchen kann. Damit hat sich die Belastung aufgeteilt, was für mich angenehmer war.

Deine Freundin scheint mir in ihrer negativen Denkweise gefangen. Die beste Lösung für sie und für dich wäre, sie aus dem Gefängnis zu befreien und ihr beizubringen, eine positive Grundeinstellung zu haben.
Kennst du diese alte Indianergeschichte mit dem schwarzen und den weißen Wolf, die in einen Herzen leben und dass du entscheiden musst, welchen Wolf du fütterst.
Was ich damit sagen möchte: Mit was beschäftigt sie sich.
Es könnte ihr gut tun, mal ein paar Bücher und Podcasts zum Thema Selbstliebe und Umgang mit Problemen und Stress etc. zu lesen. Natürlich wird das ihr Leben nicht von Grund auf ändern. Aber es könnte Schritt für Schritt ihre Sichtweise ändern Vielleicht wäre dieser Blog hier was für sie: https://on-dojo.de/blog/
Verfasst am: 12.09.2019 [18:52]
Adrienne
Dabei seit: 06.09.2012
Beiträge: 279
Hallo,

der Titel ist wirklich markant. Die Frage ist, hatte sie tiefgehende Erlebnisse in letzter Zeit, die sie so herunterziehen.? Da kannst Du vermutlich auch nicht helfen, da ist ein/e TherapeutIn gefragt. Und wenn Du dich davon nicht löst, wirst Du auch von dem Strudel mitgerissen. Es ist toll, dass Du ihr helfen möchtest, aber Du merkst selbst, dass dies über deine Kräfte geht.
Vielleicht für dich ein interessanter Beitrag, um dich von den Problemen nicht überrollen zu lassen. ... http://www.qigong-yu.de/weisheiten-meiner-lehrer/

LG
Adrienne