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Wie kann man sich vor radioaktiven Stoffen schützen?


Autor Nachricht
Verfasst am: 11.12.2019 [16:16]
Nattie
Themenersteller
Dabei seit: 11.12.2019
Beiträge: 7
Hallöchen!
Ich habe letzten Abend eine wirklich interessante Doku über radioaktive Stoffe in unserer Umgebung gesehen. Echt erschreckend, was da noch von Tschernobyl in der Luft und vor allem in den landwirtschaftlichen Produkten zurückgeblieben ist. Angeblich beinhaltet ja sogar das Fleisch unserer Rinder radioaktive Stoffe! Das hätte ich mir nie gedacht.
Meine Eltern mussten ja einen Luftschutzkeller in ihrem Haus bauen. Wir haben das nicht… Unser Haus ist ziemlich alt, jetzt frage ich mich, ob wir da drin sicher sind?
Verfasst am: 11.12.2019 [16:35]
Magdalenchen
Dabei seit: 21.07.2016
Beiträge: 91
Hallo,
ich verstehe deine Bedenken, aber du musst dir hier in Deutschland keine Sorgen machen, dass du im Alltag Schäden von radioaktiver Strahlung davonträgst. Natürlich ist immer ein gewisses Maß an Strahlung da, aber kaum so stark, dass man wirklich davon krank wird.

Ich will dich ja nicht beunruhigen, aber der Mensch nimmt schon die ganze Menschheitsgeschichte lang Radionuklide aus der Umwelt über die Luft und seine Nahrung auf. Insgesamt werden wir jährlich mit etwa 2,1 Millisievert belastet. Schäden am Erbgut treten ab ca. 250 Millisievert auf.
Verfasst am: 12.12.2019 [08:53]
Mariposa80
Dabei seit: 25.10.2016
Beiträge: 58
Also ich würde das auch nicht so leicht sehen. Da kann einiges passieren, wenn man durch radioaktive Strahlung belastet wird.

Besonders das chemische Element Radon ist in Deutschland präsent. Es kommt aus dem Baugrund, dem Baumaterialien, der Umgebungsluft oder sogar aus dem Wasser!! Radon kann sich in Hausmauern anreichern und von dort aus Lungenkrebs auslösen! Angeblich ist es neben dem Zigarettenkonsum die häufigste Ursache für Lungenkrebs!

Ich persönlich mache mir schon Sorgen um meine Familie. Lebst du denn in einem Risikogebiet?
Verfasst am: 12.12.2019 [09:54]
Nattie
Themenersteller
Dabei seit: 11.12.2019
Beiträge: 7
Danke für eure Antworten.
Zuerst war ich wirklich beruhigt, aber jetzt bin ich doch verunsichert… Vor allem, weil dieses Radon sich in Hausmauern anreichert! Wenn unser Haus aus dem frühen 20. Jahrhundert stammt, dann kann da schon einiges drin sein!
Woher weiß man denn, wo die Risikogebiete in Deutschland liegen? Hoffentlich sind wir sicher. Ich könnte es nicht verantworten, dass meine Familie in einem Haus wohnt, das verstrahlt ist!! Warum tut denn da der Staat nichts dagegen??
Verfasst am: 12.12.2019 [10:36]
Mariposa80
Dabei seit: 25.10.2016
Beiträge: 58
Keine Sorge. Ich glaube du machst dir gerade wirklich zu viele Gedanken!

Die Risikogebiete kannst du beim Bundesamt für Strahlenschutz nachlesen. Dort gibt es auch wirklich viele weiterführende Informationen, wie man sich im Fall eines Atomreaktorunfalls schützen kann.

Ist euer Haus denn saniert? Wir haben letztes Jahr eine Sanierung der Fassade machen lassen und haben dabei eine Radonabdichtung anbringen lassen. Da wurde eine Bitumenbeschichtung angebracht, damit der Stoff nicht mehr diffundieren kann. So kann man die Radonkonzentration stark verringern. Unser Anbieter hat das online auch ganz gut beschrieben: http://www.remmers.com/de/radon