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Lohnt sich der Aufwand für BARF-Futter?


Autor Nachricht
Verfasst am: 07.02.2019 [10:23]
diranoss
Themenersteller
Dabei seit: 20.09.2016
Beiträge: 77
Helloh!
Ich habe im Jänner einen süßen Mischlingshund aus dem Tierheim gerettet. Ich bin davor schon vier Monate ehrenamtlich mit ihm Gassi gegangen und dabei habe ich bemerkt, dass wir einfach auf einer Wellenlänge sind. Es war wirklich ein angenehmes spazieren, nicht wie mit dem Schäferhund meiner Eltern, der immer an der Leine zog.

Die Betreuer haben mich darüber informiert, dass der Hund eine Allergie hat und darum nur das Futter bestimmter Marken verträgt. Bei meiner Freundin habe ich letztens gesehen, dass sie ihre beiden Rüden mit BARF, biologisch-artgerechtem-Rohfutter ernährt. Sie "kocht" jeden Tag für ihn mit. Also für mich wäre das nichts. Sie meinte aber, dass das besonders für einen Hund mit besonderen Bedürfnissen sinnvoll sei.
Was meint ihr? Lohnt sich dieser Aufwand? Schließlich muss ich in die Arbeit auch noch.
Verfasst am: 07.02.2019 [15:28]
frankieP
Dabei seit: 30.01.2017
Beiträge: 48
Hey,

ich war am Anfang ähnlich skeptisch wie du. Bei mir kam auch noch dazu, dass mein "Kleiner" auch schon acht Jahre alt ist und wie mein Sohn, die gemeinsam aufgewachsen sind, seinen eigenen Kopf hat. Die Umstellung war nicht einfach. Aber was würdest du sagen, wenn da statt deinem gewöhnten Futter plötzlich irgendetwas anderes in deinem Napf liegt, das du nicht kennst? Das hat einiges an Überzeugungskraft gebraucht.

Ich habe dann einfach die Menge an BARF im Napf schrittweise erhöht. Natürlich braucht es ein wenig mehr Vorbereitungszeit und du musst auf die Hygiene achten, aber für einen anspruchsvollen Hund wie deinen ist das sicher eine sehr gute Alternative. Es handelt sich da einfach um eine viel artgerechtere und gesündere Ernährung, als die konventionellen Futterdosen. Außerdem ist es auch noch deutlich billiger, als wenn du Fertigfutter kaufst.

Wenn wir auf Reisen sind, kaufe ich übrigens gerne das Fertig-BARF von http://www.juni-barf.de/ Das kann ich guten Gewissens weiterempfehlen, wenn du meinst, zu wenig Zeit zu haben. Das wird wirklich frisch geliefert und du kannst es in der Tiefkühltruhe aufbewahren. Für den Umstieg aufs BARFen ist das sicher eine Möglichkeit für dich?

Vielleicht wirst du dann auch ein wenig inspiriert und probierst aus, es selbst zu machen. Es ist wirklich nicht schwer!
Verfasst am: 18.04.2019 [13:52]
IvonneK
Dabei seit: 22.01.2019
Beiträge: 16
Hallo diranoss,
ich liebe das Gefühl, wenn man endlich seinen tierischen Seelenverwandten gefunden hat. Ich kann das so gut verstehen, dass du jetzt natürlich alles richtig machen möchtest.
Mein Freund hatte unseren Hund mit in die Erziehung gebracht und auch damals für ihn "gekocht", also mit BARF ernährt. Ich fand das anfangs ein wenig albern, aber habe dann doch gemerkt, dass sein Hund wesentlich aktiver ist und auch einfach gesünder wirkt, wenn er eben "richtiges" Futter bekommen hat.
Mir selbst ist das aber zu viel Aufwand nebenbei noch für den Hund zu kochen, weshalb mein Freund und ich uns darauf geeinigt haben, dass - sofern wir eine geeignete Alternative finden - ich unseren Hund dann mit speziellem Trocken- und Nassfutter füttern kann, wenn mein Freund weg ist und nicht "vorkochen" kann.
Momentan informiert er sich bei Platinum genauer. Das Futter soll mit der BARF-Ernährung übereinstimmen und ist im Prinzip "servier fertig". Sofern mein Freund das Ganze absegnet und unser Hund es nicht plötzlich aus unerfindlichen Gründen verweigert, hoffe ich, dass es so den Alltag etwas leichter macht.

Vielleicht wäre das ja auch eine Alternative für dich, um ich erstmal an das Thema heranzutasten.
Verfasst am: 07.05.2019 [02:51]
Fatsani
Dabei seit: 01.01.2018
Beiträge: 12
Schau einmal auf https://www.haustiertipps.net/ nach. Da müsste etwas zu dem Thema stehen.

LG
Verfasst am: 04.07.2019 [14:55]
Marianne Trimmel
Dabei seit: 20.05.2019
Beiträge: 7
Ich gebe meinem Liebling einfach einmal am Tag eine Portion rohes Fleisch und stelle ihm für Zwischendurch auch noch Trockenfutter zur Verfügung. Damit er auch mit allem versorgt ist.