Cannabis bei Heuschnupfen

Kann Cannabis bei Heuschnupfen bzw. bei Bronchialasthma helfen?
 
Antwort:
Cannabis wird vor allem bei Krebsgeschehen, Multipler Sklerose und Aids eingesetzt. Viele Patienten bekommen dadurch wieder besseren Appetit, die Übelkeit läßt nach, und die durch die Grunderkrankung bedingten depressiven Verstimmungen werden gemildert. Für viele Patienten stellen ständige Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen oft gravierendere Beschwerden dar als die Schmerzen selbst.
Normalerweise wird der Extrakt aus Blüten, Blättern und Stengeln in Form von Kapseln eingenommen, manchmal wird Cannabis auch geraucht. Die Beschaffung der Arznei ist jedoch schwierig, da es sich um eine Droge handelt. Die Dosis liegt dabei unterhalb der Schwelle psychoaktiver Wirkungen auf das Hirn. Wer sich berauschen will, bräuchte mehr als die doppelte Dosis.

Es ist in der Tat so, dass es verschiedenste Berichte gibt, die auch eine Linderung der Bronchialbeschwerden durch Rauchen von Cannabis bestätigen. Allerdings ist hierbei zu bedenken, dass Cannabis nur eine lindernde Maßnahme darstellt, jedoch keine heilende. Das heißt, sobald man mit dem Rauchen aufhört, kehren die Beschwerden gleich wieder zurück, weil in der Tiefe keine Heilung erfolgte. Um den Kreislauf der Verkrampfung der Atemwege zu durchbrechen, kann ein Versuch mit Cannabis gewagt werden.

Wenn man unter Heuschnupfen oder Bronchialasthma leidet, empfiehlt es sich aber eher, eine Therapie durchzuführen, die den Organismus derart umpolt bzw. entlastet, dass die Bronchien auf Fremdstoffe (Allergene) nicht mehr allergisch (also abwehrend) reagieren müssen. Hierzu eignet sich zum Einen die Bioresonanztherapie oder Elektroakupunktur (EAV), die jeweils auslösende Stoffe austesten, ausleiten und den Organismus stabilisieren; zum Anderen kann die Klassische Homöopathie am tiefsten einen Umschwung der Lebensenergie bewirken, wodurch allergene Stoffe nicht mehr als solche abgewehrt, sondern als "Freund" geduldet werden.

Zur näheren Information über die medizinische Wirkung von Cannabis wenden Sie sich bitte an die Selbsthilfegruppe

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