Chronische Kehlkopfentzündung ausheilen

Seit Langem leide ich immer wieder unter Rachenentzündungen, die nun in einer Kehlkopfentzündung gipfeln. Ich habe einen ständig gereizten und wunden Hals mit starkem Fremdkörpergefühl. Außerdem leide ich an übersäuertem Magen. Welche Maßnahmen kann ich dagegen ergreifen?

 

Antwort

Eine gute Therapie für den Kehlkopf, vor allem nach einer durchgemachten Entzündung, ist die kurmäßige Anwendung von „Larynx comp. Globuli“ (Wala). Dazu bewährt sich täglich die zweimalige Gabe von „Echinacea Mund-und Rachenspray“ (Wala). Damit ist vor allem das Fremdkörpergefühl sehr gut behandelbar. Kaffee und Säurehaltiges sollten reduziert werden. Für den gereizten Magen, der den Kehlkopf zusätzlich sozusagen „von unten“ her stresst, empfiehlt sich die Einnahme von „Basentabs“ sowie „Robinia comp. Globuli“ (Wala) zur Stabilisierung der Magensäureproduktion. Ein Mittel gegen Infekte der oberen Luftwege wie „Angocin“ (Repha)  sollte nicht verwendet werden, denn die darin enthaltenen hoch dosierten ätherischen Öle (Kapuzinerkresse und Meerrettich) reizen die Magenschleimhaut unnötig und könnten die Übersäuerung sogar eher verschlimmern. Außerdem stehen zur Gesundung des Kehlkopfes allgemeine Maßnahmen zur Verfügung, die leicht eingehalten werden können:

- die Stimme schonen, auch nicht flüstern oder räuspern

- viel Wasser oder verdünnten Kräutertee trinken

- auf das Rauchen verzichten

- klimatisierte Räume meiden. Für Luftfeuchtigkeit durch feuchte Tücher über der Heizung oder kleine Wasserschälchen auf dem Fensterbrett sorgen

- Lutschbonbons mit Thymian, Spitzwegerich und anderen Kräutern befeuchten die Schleimhäute und regen den Speichelfluss an

- Inhalationen von heißem Wasserdampf – beispielsweise mit Salzwasser (Emser Sole) – lindern die Entzündung und machen die Schleimhäute geschmeidig. Kamillentee ist nicht empfehlenswert, denn er wirkt schleimhautreizend

 

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