Gebärmutter-Polyp

Bei mir ist ein Gebärmutter-Polyp festgestellt worden. Die Frauenärztin empfahl mir, ihn entfernen zu lassen, weil Polypen auch entarten können. Gibt es eine alternative Möglichkeit, den Polypen „verschwinden“ zu lassen?


Antwort

Zunächst empfehle ich, den Polypen alle 3 Monate kontrollieren zu lassen, denn gerade ab dem 50. Lebensjahr ist die Entartungsgefahr leider doch recht hoch. Komplementärmedizinisch gibt es einige gute Ansätze: Sollte der Zyklus unregelmäßig sein und starke Blutungen vorherrschen, empfiehlt sich zunächst die Einnahme von Mönchspfeffer-Extrakt (z. B. Agnucaston von Bionorica, täglich 1 Tablette möglichst zur gleichen Tageszeit). Der Mönchspfeffer muss mindestens 3 Monate lang genommen werden, bis sich erste Erfolge einstellen. Bei Brustkrebs in der Vorgeschichte oder in der Verwandtschaft ist davon abzuraten. Weiter hilft klassisch homöopathisch Thuja occidentalis (1-mal täglich 5 Globuli in der C30, 4 bis 6 Wochen lang). Auch folgende zwei Schüßler-Salze sind bei vielen Betroffenen sehr hilfreich: zum einen die Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 und zum anderen die Nr. 22 Calcium carbonicum D6. Von beiden Salzen 3-mal täglich je 2 Tabletten nehmen, mindestens 8 Wochen lang. Anschließend sollte der Therapieerfolg überprüft werden. Wichtig ist außerdem, Stress zu reduzieren und die Ernährung auf pflanzenbetont umzustellen, denn gerade die tierischen Proteine können den Hormonhaushalt in diesen Phasen eher negativ beeinflussen.

 

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