Giftbelastung durchs Abnehmen?

Mein Arzt empfiehlt mir, einige Kilo abzunehmen. Nun werden aber doch Umweltgifte im Fettgewebe gespeichert. Werden die dann nicht freigesetzt und wandern in die Organe?
 
Antwort

Ihre Überlegungen in Bezug auf die Speicherung von Umweltgiften im Fettgewebe erscheinen logisch, treffen aber trotzdem nicht zu. Wir wollen versuchen, das zu verdeutlichen.

Viele Umweltgifte neigen dazu, sich besonders hoch im Fettgewebe anzureichern. Wenn der Körper wenig Fettgewebe enthält, können entsprechend weniger Schadstoffe gespeichert werden. Da Schadstoffe Fettgewebe bevorzugen, gehen sie keinesfalls gleich in die inneren Organe, denn dort fehlt ja das Speicherfett; sie werden in diesem Fall gleich vermehrt ausgeschieden. Bei reichlich Körperfett hingegen werden sehr viel mehr Umweltgifte eingelagert und gespeichert, auch in inneren Organen, die dann ja ebenfalls mehr Speicherfett enthalten. Dieser Vorgang ist eindeutig nachgewiesen - und zwar nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren, er gilt also universell.

Bei Gewichtsreduktion wird das Körperfett abgebaut; das setzt leider gleichzeitig auch die gespeicherten Giftstoffe frei. Auch dieser Vorgang wurde eindeutig nachgewiesen. Da wir heute alle mehr oder minder stark mit Umweltgiften belastet sind, muss also sorgfältig abgewogen werden, ob das Übergewicht oder die beim Abnehmen freigesetzten Umweltgifte das geringere Übel sind.

Bei leichtem bis mäßigem Übergewicht ist nach heutigen Erkenntnissen eine Reduktionskur kaum erforderlich - es sei denn, man fühlt sich danach. Es gibt sogar sichere Hinweise darauf, dass mäßiges Übergewicht die Lebenserwartung erhöht. Bei starkem Übergewicht gilt aber nach wie vor, dass es normalisiert werden sollte. Die vermehrte Ausscheidung freigesetzter Schadstoffe kann durch geeignete Naturheilverfahren unterstützt werden, z.B. durch Bioresoanztherapie, klassische Homöopathie und durch die regelmäßige hochdosierte Einnahme von Chlorella-Algen.

Sicherlich empfehlenswert ist der kontinuierlich durchgeführte Fastentag einmal pro Woche (z. B. als Reistag oder Obsttag). So werden Schadstoffe regelmäßig ausgeleitet und es sammelt sich erst gar nicht so viel im Fettgewebe an.


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