Glaszähne bei Kindern

Meine kleine Tochter (5) hat sogenannte Glaszähne, auch Dentinogenesis imperfecta genannt. Kennen Sie hierfür alternative Behandlungsmethoden?

 

Antwort

Die Dentinogenesis imperfecta ist eine genetisch bedingte Erkrankung, die zu einer Fehlbildung des Dentins (des Zahnbeins) führt. Es kommt zu Strukturveränderungen und zu einer bläulich-transparenten Verfärbung der Zähne. Unbehandelt wird der Zahnschmelz durch den Abrieb beim Kauen immer weiter zerstört. Um den weiteren Abbau der Zähne aufzuhalten und die Ästhetik wiederherzustellen, werden sie beim Zahnarzt mit Kronen versorgt. Es hat sich jedoch – gerade vor dem Zahnwechsel – eine Kur mit Weleda-Aufbaukalk 1 und 2 sehr bewährt, um die Mineralisierung der Zähne und der Zahnwurzeln zu fördern. Für mindestens 6 Wochen wird morgens eine Messerspitze Aufbaukalk 1 genommen, abends Aufbaukalk 2. Wichtig wäre weiter auch eine Begleitung durch einen naturheilkundlich arbeitenden Zahnarzt, Adressen hierzu gibt es bei der Gesellschaft anthroposophischer Ärzte in München. Es handelt sich hier eher um eine Langzeitbegleitung, denn auch nach dem Zahnwechsel ist es sinnvoll, die Zahngesundheit ganzheitlich aufrechtzuerhalten.

 

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