Hämochromatose

Was ist eine Hämochromatose?
 
Antwort:
Die Hämochromatose, nach der Sie fragten, ist die Bezeichnung für eine erhöhte Eiseneinlagerung in Geweben und Organen. Dies führt am Anfang zu Erbrechen, Durchfall und Schäden im Darm, im Laufe der Zeit dann zur bronzefarbenen Haut, zu Herzschwäche und zu Leber- sowie Bauchspeicheldrüsenschäden, woraus sich Diabetes entwickeln kann. Auch Impotenz, Arthritis, Schilddrüsenüberfunktion und ständige Müdigkeit können die Folge sein.

Meist liegt der vermehrten Eiseneinlagerung eine Erbkrankheit zugrunde, aber auch zu hohe medikamentöse Eisenzufuhr, vermehrte Bluttransfusionen oder Alkoholmissbrauch können die Ursache sein.

Je früher die Diagnose gestellt wurde (auch Verwandte sollten sich dementsprechend untersuchen lassen!), desto erfolgreicher ist die Therapie. Hierfür empfehlen sich häufige Aderlässe, die eine Mobilisierung des abgelagerten Eisens aus dem Gewebe bewirken
. Diese sollten regelmäßig fortgesetzt und beibehalten werden, bis sich der Serum-Eisenspiegel normalisiert hat.

Zusätzlich sollte eine konstitutionelle homöopathische Behandlung eingeleitet werden, damit sich der gesamte Organismus mit der Erbkrankheit auseinandersetzt und diese aus sich heraus überwindet. Eine frühe Diagnose und geeignete Therapie bescheren ein langes und symptomfreies Leben.


© 2000 NATUR & HEILEN, Beratungsservice


» zurück