Hartnäckige Entzündung der Ohrspeicheldrüse

Ich habe vor ein paar Wochen ein Hörgerät bekommen und seitdem eine Ohrspeicheldrüsenentzündung mit Pseudomonas-Bakterien, die auch nach einer Therapie mit Antibiotika nicht weichen will. Kann es sein, dass diese Hartnäckigkeit mit einem erlebten Trauma in Zusammenhang steht?


Antwort

Es geschieht häufig, dass Antibiotika-Behandlungen bei biographischen Umbrüchen oder nach einem wiedergekehrten Trauma nicht wirklich greifen, weil die Abwehrkraft von der Psyche her sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wird.

Neben psychologischem Rat könnten Sie „Angocin Anti Infekt“-Tabletten versuchen, die aus Meerrettich und Kapuzinerkresse bestehen. Es hilft als phytotherapeutisches Antibiotikum im Kopfbereich oft sehr gut (Anfangsdosis viermal täglich drei bis vier Tabletten), Anwendungsdauer mindestens fünf Tage. Auch „Kolloidales Silber“ ist bei hartnäckigen Entzündungen innerlich und äußerlich zu empfehlen.

Parallel wäre es sinnvoll, das Immunsystem nachhaltig zu stabilisieren, entweder mit dem Darmtherapeutikum „Symbioflor 1 Tropfen“, hoch dosiert, oder „Mutaflor Kapseln“ – das wäre ohnehin nach den stattgefundenen Antibiosen sinnvoll. Zusätzlich zur Abwehrstärkung können Sie zehn bis 14 Tage hoch dosiert Vitamin C (1000 mg täglich) und „Zinkorotat 25 mg“ einzunehmen, gerade bakterielle Infektionen sprechen darauf gut an.

Außerdem wirkt Manuka-Honig (z. B. MG 400 oder höher) abwehrsteigernd. Sie können ihn in den Tee geben und trinken, gerne parallel zu den genannten Maßnahmen. Äußerlich können Sie das Präparat „Medihoney“ (Apotheke), das Manuka-Honig enthält, direkt auf den Bereich der Ohrspeicheldrüse vorsichtig auftragen. Er stabilisiert die örtliche Abwehr und zieht zudem von außen die Entzündung aus der betroffenen Stelle heraus.

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